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Von Models, Omas und Trockenkuchen

Von Models, Omas und Trockenkuchen

<p>Paul Panzer. Foltynowicz</p>

"Paaaanzer, ich begrüße Sie!" Vor ausverkauftem Haus lud Paul Panzer am Mittwoch in der Westfalenhalle 3A zu seinem "Heimatabend deluxe" - und lieferte dabei hundert Minuten Stand Up-Comedy vom Feinsten.

Dieter Tappert alias Paul Panzer kommt ursprünglich aus Düren, lebt aber seit Jahren in Köln. Herrlich naiv philosophierte er über (s)eine Welt, die er selbst nicht versteht - sein typischer Sprachfehler inklusive. Es gab Einblicke in sein Familienleben mit Ehefrau Hilde und seinem "nichtsnutzigen Sohn Bolle", und er erklärte, weshalb Trockenkuchenessen beim Sauberkeitsfimmel seiner Frau zur Lebensgefahr werden kann.

Eines der Highlights: Das Rentnerschwimmen frühmorgens im Schwimmbad. "Das Schlimmste, was einem passieren kann, sind die Omas", meint Panzer, der jedoch nicht falsch verstanden werden will: "Ich hab nichts gegen Omas, ich hab selber eine." Doch als Sportschwimmer sieht er sich in Opposition zu den "schwimmenden Treibminen".

Unterhaltsam auch seine Ansichten über die "Modelz", vor allem die "aus der Rubrik ,hohe Absätze, kurze Hauptsätze'". Kurz aus der Fassung kam Paul Panzer bei seiner Geschichte über einen Trip nach China. Das Publikum verzieh es ihm gerne. Und erntete reichlich Lob des Künstlers. "Ihr seid das beste Publikum der Welt. Ich warte, bis der Letzte aus der Halle ist, das habt ihr euch verdient", verkündete Paul Panzer am Ende. Er hielt Wort, schrieb noch bis 23 Uhr geduldig Autogramme und stand für Fotos zur Verfügung.

Trotz Erkältung präsentierte sich Panzer souverän auf der Bühne und sympathisch als Star zum Anfassen. Glück für die Dortmunder: Am 21. September 2008 kommt der Profi-Spaßmacher wieder. Der Kartenvorverkauf hat begonnen. Constantin Blaß

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