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Von der Sonne angetrieben

Asseln Ein Zeichen zur Energieeinsparung setzten das städtische Förderprogramm "Dächer für Solarstrom" und die Solarplus GmbH auf dem Dach des Immanuel-Kant-Gymnasiums und der Max-Born-Realschule am Grüningsweg.

Von der Sonne angetrieben

<p>Gemeinsam weihten Schulleiter und Stadtdirektor Sierau das Solardach ein. Grevenrath</p>

Die Einweihung der beiden Kraftwerke auf den Schulen schließt die erste Solardach-Staffel mit 22 Dächern erfolgreich ab. Die Solarplus GmbH installierte davon zwölf. Eine zweite Staffel mit 25 weiteren Dächern soll bis Ende 2009 abgeschlossen sein.

Bürgerbeteiligung

"Wir wollen nicht als großer Investor auftreten, sondern die Bürger zur Beteiligung an den Dächern ermuntern. So können sie selbst ein Stück mancher Anlagen betreiben, indem sie Planungs- und Installationskosten übernehmen", erklärte Stefan Schlepütz von Solarplus. Er führte auch die Schüler in die Thematik ein. "Wir wollen unsere Schützlinge über die Ersparnisse und die Zukunft dieser alternativen Energie aufklären.", sagte Wolfgang Kunz, Leiter des IKG.

So sahen die Jungen und Mädchen auch Ladegeräte für Batterien, die durch Sonnenlicht angetrieben werden. Hier ist aber auf der Rückseite zu lesen, dass die Aufladung von vier Batterien zehn bis 14 Stunden dauern kann.

"Solange es draußen dunkel ist, hat auch die Solaranlage auf dem Dach eher symbolischen Charakter", so Kunz. "Aber es ist ein Zeichen für die Zukunft."

Stadtdirektor Ullrich Sierau pflichtete ihm bei: "Es ist nicht nur ein Zeichen für Energieeinsparung , sondern wir schlagen mehrere Fliegen mit einer Klappe: Wir fördern regenerative Energien und den Klimaschutz."

Für 14 Familien

Schon jetzt könne bei Sonnenschein so viel Energie erzeugt werden, dass sie ein Jahr zur Versorgung von 14 Durchschnittsfamilien genügt, meinte Sierau. Als sich zur Untermalung seiner Ausführung die Wolken verzogen, ergänzte er: "Das ist nur ein Anfang. Wir müssen noch mehr tun, weitere Anlagen betreiben. Aber wir sind auf dem richtigen Weg."

Sabine Prausner, stellv. Schulleiterin der Max-Born-Realschule, lächelte: "Wir haben noch etwas Platz auf dem Dach für weitere Solarzellen." Jeg

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