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Vorwurf: Autos ausgeschlachtet

DORTMUND Aufgebrochen, ausgeschlachtet und dann abkassiert: Ein mutmaßliches Betrüger-Quintett aus Dortmund - eine Frau (28) und vier Männer (27,33,45,55) - soll mit dieser Masche zwischen 2000 und 2005 einen Schaden von mehreren zehntausend Euro angerichtet haben. Seit Montag sitzen die fünf auf der Anklagebank.

Die Liste der Anklagevorwürfe ist lang: Betrug, Versicherungsbetrug, Diebstahl und falsche uneidliche Aussage. Der 45-jährige Hauptangeklagte, ein ehemaliger Kfz-Meister aus Brackel, soll gleich in mehreren Fällen ahnungslosen Kunden übel mitgespielt haben.

Als beispielsweise ein Kunde seinen Wagen bei ihm zur Reparatur gegeben hatte, soll der 45-Jährige den Pkw erst aufgebrochen und dann ausgeschlachtet haben. Dem Kunden soll er sodann einen Einbruchsdiebstahl vorgegaukelt haben. Woraufhin dieser seine Versicherung einschaltete, die den Schaden schließlich abrechnete. Anschließend soll der Kfz-Meister dem Kunden das "Wrack" zum Spottpreis abgekauft und die vorher geklauten Teile wieder eingebaut haben. Urteile im Dezember.

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