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Warten auf Lärmschutz in Wambel

BRACKEL „Gut gebrüllt, Löwe“. Unter diesem Titel hätte die letzte Sitzung der Bezirksvertretung stehen können. Der Wahlkampf 2009 lässt grüßen, und Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka musste bei so manchem Tagesordnungspunkt fragen: „Gibt es noch konstruktive Beiträge?“

Warten auf Lärmschutz in Wambel

Bislang gibt es an der Automeile nur Toyota. Es wäre noch Platz für zwei weitere Autohäuser. Solange liegt der Lärmschutz für die Anwohner auf Eis.

Da kam die Diskussion um den Lärmschutz in Höhe der „Automeile“ an der B 1 gerade recht. Zur Erinnerung: Städtebauliches Ziel war, statt Betonwänden den Lärmschutz durch drei Autohäuser für die Anwohner adäquat zu leisten, um ein architektonisch wertvolles östliches Eingangstor zu haben. Bislang hat sich aber nur Toyota dort angesiedelt, und weitere Interessenten sind nicht in Sicht. „Die Automobilindustrie ist am Boden und wird sich so schnell auch nicht erholen“, ist CDU-Fraktionssprecher Christian Barrenbrügge überzeugt. Solange könnten die Bürger aber nicht auf den Lärmschutz warten.

Seine Fraktion forderte ein Provisorium nördlich der Ludwig-Lohner-Straße. Außerdem solle der Bebauungsplan dahingehend geändert werden, dass auch andere Nutzungen wie Bürogebäude zulässig wären. Beides lehnte die Mehrheit der BV ab, unterstützt von Birgit Niedergethmann vom Planungsamt. „Wir werden den Bebauungsplan nicht auf blauen Dunst ändern, denn die Vermarktung von Bürogebäuden ist ebenso schwierig. Sollte die LEG einen Investor finden, können wir darüber nachdenken. Bis dahin gilt der Status quo.“  

Als widersinnig sehen auch Harmut Monecke und Grünen-Sprecher Ulrich Begemann ein Provisorium an. „Man sollte nicht unnötig öffentliche Geldmittel verschwenden. Eine Mauer zu bauen, um sie später wieder einzureißen, ist Quatsch“, so Monecke. Die Anwohner hätten einen Anspruch auf Lärmschutz erst, wenn die A 40 ausgebaut würde. Und damit, so Niedergethmann, sei vor 2011 nicht zu rechnen. Bei Stimmengleichheit wurde aber ebenso die Verwaltungsvorlage abgelehnt, nach der der Rat den städtebaulichen Vertrag im Punkt Lärmschutz im Hinblick auf die vereinbarten Realisierungszeiten aufheben soll.

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