Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

"Warum wohne ich noch in Breckerfeld?"

HÖRDE 10.000 Arbeitsplätze auf Phönix-West. Parken unter dem Stiftsplatz. Ein Spaziergang durch das Emschertal. 'Ne Bootstour am Sonntag. Und auch wohnen im neuen Hörde. Nicht nur eine Vison, sondern 2020 Wirklichkeit. Der Stadtteil ist das Zentrum der Superlkative: Europas Mustervorort für den Strukturwandel und Dortmunds ehrgeizige Großbaustelle.

"Warum wohne ich noch in Breckerfeld?"

Hat Spaß am Strukturwandel in Hörde: Dortmunds Stadtdirektor Ullrich Sierau.

Stadtdirektor Ullrich Sierau präsentierte dem SPD-Ortsverein Hörde-Süd am Montagabend einen "Stadtumbau vom Feinsten", der  "im europäischen Maßstab mit sehr hohem Tempo" voran schreite. "Man muss dabei schon etwas elastisch sein", sagte der Stadtplaner über das flexible Denken und Handeln, mit dem zum Beispiel die Stadtkrone Ost nicht in den vorhergesagten 20, sondern nur acht Jahren realisiert werden konnte. Ebenso dehnbar gehe es in Hörde voran.

Mit noch schnellerer Schrittfolge schraube jetzt Hörde an seinem Strukturwandel: "2020 ist die Messe gelesen", wagte Sierau einen Blick in die Zukunft. Mit Hörde werde Dortmund noch attraktiver, was die Stadt jetzt schon spüre. "Viele Menschen arbeiten hier, kaufen hier ein, nutzen das Kulturangebot und fragen sich: warum wohne ich eigentlich noch in Breckerfeld?" Das sei im Prinzip nichts Neues, "sondern Teil der Dortmunder Volksgeschichte. Wer früher Dortmund verlassen habe, stehe jetzt weinend vor der Tür. Manch eine Träne verdrücken sich aber auch die alteingesessenen Hörder, deren Altstadt-Einzelhandel den Charme aus der Zeit des Wirtschaftswunders bis heute noch nicht abgelegt hat. Das Qualitätsniveau sei "nicht ausreichend". Noch deutlicher bewertet die Stadt die Kaufkraftbindung: mit einem "mangelhaft". Doch genau daran arbeiten Politik und Stadt.

"Kaum ein Bereich in Hörde ist in den nächsten Jahren vor einer Aktivität sicher", kündigte Sierau eine Innovations-Offensive an. Beginnen wird der Umbau mit Parkboxen auf der Cimbernstraße, und fortsetzen soll sie sich beiderseits der Faßstraße, wo mehrere hundert Parkplätze die Kundenströme auffangen, die Hörde offenbar zu erwarten hat.  Sierau will - nicht allein - dafür sorgen, dass die Altstadt vom See profitiert. So wird z. B. das Parkhaus an der Faßstraße weichen, um die Alfred-Trappen-Straße mit dem See zu verbinden.

Der Stadtdirektor setzt dabei auch auf Privatkapital. Beispiel Fassadensanierung: "Wo nur einer anfängt, ziehen andere schnell nach." Hauseigentümer könnten dabei auch mit Zuschüssen der Stadt rechnen. Der Stadtdirektor: "Wenn uns jemand fragt, ob wir helfen können, dann helfen wir."

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

rnNach gewaltsamem Tod einer 15-Jährigen in Hörde

Trauer der Freunde und Jugendlichen am Tatort ist groß

HÖRDE Am Samstag, dem Tag danach, trauern viele Jugendliche am Tatort. Eine 15-Jährige war am Freitagabend auf dem Parkdeck am Bahnhof Hörde von einem anderen Mädchen erstochen worden. Inzwischen kursieren viele Gerüchte.mehr...

15-Jährige am Bahnhof in Hörde erstochen

Streit zwischen zwei Mädchen endet in Messerstecherei

Dortmund Auf dem Parkdeck am Bahnhof in Dortmund-Hörde ist am Freitagabend ein 15-jähriges Mädchen erstochen worden. Rettungskräfte hatten das Opfer vor Ort noch wiederbelebt, doch die Jugendliche starb im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen Mordes. mehr...

Vellinghauser Straße

Darum wird in Sölde ein neuer Kanal gebaut

SÖLDE An Baustellen mangelt es Sölde nicht. Jetzt kommt auch noch ein Kanalbau an der Vellinghauser Straße hinzu. Wir haben mal aufgeschrieben, was, warum gebaut wird und wie die Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr sind.mehr...

Donetz startet Großbauprojekt

Schüruferstraße wird monatelang zur Einbahnstraße

SCHÜREN Die Anwohner der Schüruferstraße werden jetzt sicherlich mit den Augen rollen - oder vor Wut in einen Tisch beißen. Nutzen wird es ihnen auch nichts, denn die nächste Baustelle an der viel befahrenen Straße kommt.mehr...

Teutonenstraße

Nach der Explosion im März fließt jetzt der Verkehr wieder

HÖRDE Wenn die Normalität eine Nachricht ist, dann ist wirklich etwas passiert. Durch die Teutonenstraße - am 31. März Schauplatz einer absichtlich herbeigeführten Explosion mit einem Todesopfer - fahren wieder Autos. Zum ersten Mal seit fünf Monaten. Doch noch immer hängt ein unsichtbarer Schleier über der Straße.mehr...

Echtes Dorfgefühl

So präsentierte sich Aplerbeck beim Apfelmarkt

APLERBECK Erneut präsentierten sich beim Aplerbecker Apfelmarkt rund um das historische Amtshaus, das Wasserschloss Haus Rodenberg und seine Insel und auf der Köln-Berliner-Straße viele Vereine, Institutionen und Gewerbetreibende sowie der Bauernmarkt. Wir haben Fotos gemacht.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden