Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Was Fotos und ihre Aussagen so alles bewirken können

Bövinghausen Eigentlich sollte die Diskussion "Kann Fotografie Zukunft gestalten?" auf der Zeche Zollern den Einfluss von Bildern auf Planungsprozesse thematisieren.

Doch das Beispiel eines Fotoprojektes, das die Emscherrenaturierung begleitet, reizt nach der Hochwasserkatastrophe und den Bildern von Betroffenen, die die Medien transportierten, zu einer kontroversen Diskussion.

Eine Diskussion, die eine Besucherin anheizte: Sie fragte, ob der Emscherumbau für die Katastrophe verantwortlich gemacht werden könne.

Klare Position bezog Dr. Martina Oldengott, Landschaftsarchitektin bei der Emschergenossenschaft: "Ganz sicherlich nicht. Die Renaturierung sorgt für einen zusätzlichen Hochwasserschutz." Und damit war auch schon Schluss mit Kontroversen. Dann wandten sich alle dem eigentlichen Thema zu.

Zur Tagesordnung

"Wie kann ich Bilder nutzen, um an mein Ziel zu kommen?" Diese Frage stellen sich Planer, wenn sie für ihre Ideen beim Entscheidungsträger werben.

Dass es auch umgekehrt gehen kann, möchte das Fotoprojekt "Bridges" zeigen. Es begleitet den Umbau des offenen Abwasserkanals zu einem Fluss über 25 Jahre fotografisch, und dokumentiert Reaktionen und die Wahrnehmung der Menschen im Umfeld.

Auf dem Podium saßen der künstlerische Leiter des Projekts, Mario Lombardo, Kunsthistoriker Dr. Christoph Schaden, Fotograf Wolfgang Zurbora, Professor Christa Reicher von der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund.

Veränderungen

Neben dem Emscherumbau-Fotoprojekt, das ja noch läuft, waren es weitere Beispiele, die zeigten, welchen Einfluss Fotos auch auf gesellschaftliche und politische Veränderungen haben können.

So wie das Beispiel, das ein Zuhörer lieferte: "Der amerikanische Fotograf Lewis Hine hat in den 20er Jahren Fotos von arbeitenden Kindern gemacht und die Diskussion um die Abschaffung der Kinderarbeit in den USA angestoßen."

Die Subjektivität der Fotos steht außer Frage - und auch, dass die Macht der Bilder Einfluss auf die Wahrnehmung der Menschen nehmen kann, seien es nun Planer oder auch nicht. nav

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Festnahme nach Pkw-Aufbruch

Tatverdächtiger mit Autoschlüssel erwischt

Dortmund Nach einem Pkw-Aufbruch im Dortmunder Ortsteil Kirchlinde am Montagnachmittag hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Außerdem fanden sie bei ihm den Schlüssel eines als gestohlen gemeldeten Autos.mehr...

Unfall mit Lkw im Wambeler Tunnel

B236 Richtung Lünen war am Dienstagmorgen vollgesperrt

Dortmund Nach einem Unfall mit einem Lkw im Wambeler Tunnel war am Dienstagmorgen ein Teil der B236 in Richtung Lünen gesperrt. Schon ab der B1 standen Autofahrer im Stau.mehr...

23 Menschen in der Nacht evakuiert

Mehrfamilienhaus nach Brand in der Nordstadt unbewohnbar

DORTMUND Komplett ausgebrannt ist in der Nacht der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Dortmunder Nordstadt. 23 Bewohner mussten das Haus verlassen - und können auch nicht zurück. mehr...

Aplerbecker Hallenbad immer barrierefreier

Liftsystem erleichtert den Zugang ins Wasserbecken

APLERBECK Auf dem Weg zur Barrierefreiheit ist das Aplerbecker Hallenbad einen wichtigen Schritt weiter: Mit einem Liftsystem, das körperlich beeinträchtigten Badegästen den Weg ins Wasserbecken erleichtert.mehr...

Obdachloser soll Bußgeld zahlen

Knöllchen für die Nacht auf Dortmunds Straßen

Dortmund Obdachlose müssen in Dortmund Strafe zahlen, wenn sie draußen übernachten. Es gibt zwar Notunterkünfte, doch viele schlafen nur ungern dort. Helfer befürchten, dass die Stadt die Obdachlosen aus der City verdrängen will.mehr...

Ärger beim Hausbau

Dortmunder wartet seit Jahren auf sein neues Heim

BRECHTEN Marc Neubauer ist mehr als verärgert: Seit über drei Jahren ist die Planung seines neuen Heims in Dortmund-Brechten beschlossene Sache und der Hausbau hat auch begonnen. Fertig ist das Haus immer noch nicht. Der Ärger ist groß. mehr...