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Was ist nun mit der Leine?

Aplerbeck Es ist so eine Sache, das mit den Naturschutzgebieten in Dortmund und dem drohenden Leinenzwang in einem Teil von ihnen.

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Ob die Herrschaften hinter mir wohl was gegen mich haben? Schafpudel Martha machte sich so seine Gedanken. Bauerfeld

Ein Thema, das die Bevölkerung spaltet - in mehrere Lager. Da sind die Hundefreunde, Otto Normalverbraucher, die Naturschützer und die "Hardliner" unter den Naturschützern. Das wurde gestern bei der Informationsveranstaltung in der Gaststätte Wiethaus-Stuben deutlich. Die "Aktion Freilauf Aplerbeck" hatte dazu geladen, und zahlreiche Hunde- und Nichthundebesitzer kamen, um an der Diskussion Leinenzwang oder nicht Leinenzwang im Aplerbecker Wald, teilzunehmen.

Zunächst stellte Stadtrat Wilhelm Steitz (Foto) die Sichtweise der Verwaltung dar. Er machte deutlich, dass an der angestrebten Kompromisslösung, fünf Naturschutzgebiete auch in Zukunft "leinenfrei" zu belassen (wir berichteten), nichts zu rütteln sei. Und Aplerbeck gehöre eben nicht dazu. Eine Ausweichmöglichkeit sei das Schürener Feld, darüber könne man reden. Es seien eben mehrere Interessen unter einem Hut zu bekommen.

Die der Hundehalter, die des Naturschutzes und die der Spaziergänger. Warum jedoch der Aplerbecker Wald durch das "Kompromiss-Raster" der Verwaltung fällt, konnte oder wollte keiner der anwesenden Fachleute eindeutig beantworten. Ökologisch wertvoll sei der Wald, so hieß es, doch ökologisch wertvoll sei er doch auch in den letzten Jahren gewesen, so das Gegenargument aus dem Publikum. Und die Artenvielfalt hätte doch in dieser Zeit nicht unter den Hunden gelitten. Zudem fehlten die Alternativflächen. Es gab genügend Diskussionsstoff gestern Abend. Und jede Menge Information. Ob es dem Anliegen der Befürworter gegen den Leinenzwang am Ende nutzte - das steht in den Sternen. Was Hund dazu wohl sagen würde? Fortsetzung folgt jöb

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