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Wechselvolle Geschichte

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Der Stolz der Husener: ihre Kirche. Niehörster

In den Zwanziger Jahren wurde die Notkirche in Husen gebaut. Foto Gemeinde

Husen Die Husener haben ein ganz besonderes Verhärtnis zu ihrer Kirche. Mit wenigen Mitteln und großem Einsatz der Bevölkerung wurde am 25. Oktober 1925 der Grundstein für das Gotteshaus am Kühlkamp gelegt. Mit dem 1. September 1927 galt die Errichtung der Kirchengemeinde Husen als vollzogen. Zuvor gehörte der katholische Volksteil von Husen zur katholischen Kirchengemeinde Kurl.

Da aber die evangelischen Husener bereits 1904 eine eigene Kirche erhalten hatten, wollten die Katholiken nicht nachstehen. Schon am 17. Dezember 1908 wurde ein Kirchbauverein gegründet, dessen Pläne der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu Nichte machte. 1927 war es dann so weit.

In eine große Krise geriet die junge Gemeinde, als 1931 die Zeche Kurl stillgelegt wurde und 90 Prozent der arbeitenden Bevölkerung erwerbslos wurden. Über die allergrößten Existenzsorgen halfen Spenden und eine einmalige Provinzialkollekte hinweg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich das Gemeindeleben rege. Zu Ostern 1950 wurde die Gemeinde eine eigenständige Pfarrei, 1954 begann man mit dem Bau eines Jugendheims, 1961 wurde der neue Kindergarten seiner Bestimmung übergeben.

Nach Umbau- und Renovierungsarbeiten wurde 1986 das Petrus-Canisius-Haus fertig gestellt. Auch hier erbrachte die Gemeinde viel Eigenleistung, da die Kosten nur zum Teil von der Erzdiözese übernommen wurden. Die Außensanierung der Kirche war im Jahr 2000 das bislang letzte Projekt. Seit dem 1. April 2004 gehört die Gemeinde zum Pastoralverbund Kirchspiel Husen-Kurl-Lanstrop.

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