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Weitere Zeugenladungen im Prozess um BVB-Anschlag

Weitere Spieler sollen vor Gericht aussagen

Dortmund Nach den Aussagen von Ex-Trainer Thomas Tuchel und mehreren Spielern im Prozess gegen den mutmaßlichen BVB-Bomber Sergej W. bereitet sich das Landgericht schon auf den nächsten vollen Zeugen-Tag vor.

Auch die Profis Raphael Guerreiro, Shinji Kagawa, Lukasz Piszczek, Christian Pulisic und Julian Weigl sollen nun ihre Zeugenaussagen machen.

Aller Voraussicht nach sollen die Vernehmungen am 25. April stattfinden. Schon eine Woche zuvor möchte das Schwurgericht seine Fragen an den inzwischen für Borussia Mönchengladbach spielenden Matthias Ginter richten.

„Wo haben Sie im Bus gesessen?“

Worauf es den Richtern ankommen wird, kann sich jeder schon jetzt denken. Die in dieser Woche vernommene Riege prominenter Zeugen hörte vor allem diese Fragen: „Wo haben Sie im Bus gesessen?“ „Was haben Sie von dem Anschlagsgeschehen mitbekommen?“ „Wie haben Sie reagiert?“ Und: „Welche Folgen hat der Anschlag bei Ihnen hinterlassen?

Neue Aussagen im Prozess um den BVB-Anschlag

Tuchel: Wäre ohne Anschlag heute noch BVB-Trainer

Dortmund Der Bombenanschlag vom 11. April 2017 beschäftigt den BVB bis heute. Torwart Roman Weidenfeller ist nach wie vor in psychologischer Behandlung. Auch andere Spieler und Trainer machen in ihren Aussagen klar: Der Anschlag ist weiterhin Thema in der Mannschaft.mehr...

Am Montag hatten mehrere aktuelle und ehemalige Spieler des BVB von Schlafstörungen und Angstzuständen berichtet, unter denen sie unmittelbar nach dem Attentat vom 11. April 2017 gelitten haben. Roman Weidenfeller gab sogar offen zu, bis heute psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Vereinswechsel von Marc Bartra als Folge?

Oberstaatsanwalt Carsten Dombert lässt darüber hinaus nichts unversucht, einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Anschlag und dem Vereinswechsel von Marc Bartra in diesem Winter herzustellen. Bartra hatte bei der Tat einen offenen Bruch des Unterarms erlitten.

Klar bestätigen wollte bisher aber niemand, dass der Spanier auch deshalb zurück in seine Heimat gewechselt ist, um die Erinnerungen an das Attentat hinter sich zu lassen.

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