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Wenige Schritte vom Modell zum Original

Asseln Hans-Heinrich Joester, ehemaliger Inhaber einer Traditionsschreinerei und Zimmerei, hat sich sein Leben lang mit dem Material Holz und der Architektur beschäftigt. Nachdem er seinen Betrieb am Schlotweg verpachtet hatte, machte der heute 77-Jährige seinen Beruf zum Hobby.

Mit akribischer Genauigkeit fertigte er Modelle des Dorfes Brackel von 1836 und zum 100-jährigen Bestehen von der Asselner Lutherkirche. Sein jüngstes Werk - der neue Asselner Hellweg - ist zurzeit im Schaufenster der Signal-Iduna am Hellweg 113 zu bewundern.

Planungsvorschläge

2005/2006 hat sich Joester mit dem Ausbau des Asselner Hellwegs als Modell beschäftigt und darin sogar Vorschläge zur Planung der Aplerbecker Straße/Hellweg gemacht. Im Frühjahr 2008 hat er das Modell noch aktualisiert im Bereich der katholischen St. Josef-Kirche bis zur Haltestelle Businkstraße.

"Ich habe das Modell im Maßstab 1 : 500 angefertigt", erklärt das Gründungsmitglied des Heimat- und Geschichtsvereins Asseln.

Bahn frei-Fest

Vom "Muster" zum Original sind es ab dem heutigen Samstag nur wenige Schritte. Denn um 14 Uhr hat der 28-monatige Leidensweg der Asselner Bürger und Geschäftsleute ein Ende. Die Beendigung der Großbaustelle und die Fertigstellung des Asselner Hellwegs werden mit einem großen Fest unter dem Motto "Bahn frei für Asseln" gefeiert.

Alles, was Rang und Namen hat, wird dabei sein: OB Dr. Gerhard Langemeyer wird gegen 15 Uhr auf dem Hof-Schulte-Platz eine Rede halten, ebenso wie Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka. Und sogar aus Düsseldorf hat sich hoher Besuch angesagt: Günter Kozlowski, Staatssekretär im Bau- und Verkehrsministerium, nimmt an der Veranstaltung teil und spricht ein Grußwort.

Im Laufe des Nachmittags besteht die Möglichkeit zur Begehung der ca. 800 Meter langen, neu ausgebauten Strecke im Ortskern. All das wird flankiert von zahlreichen Aktionen für große und kleine Besucher, bunten Ständen und Live-Musik ab 19 Uhr. Petra Frommeyer

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