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Belohnung für Hinweise

Wer skalpierte das Huhn aus der Mülltonne?

HUCKARDE Ein verängstigtes Huhn in einer Mülltonne. Blutig, skalpiert und ohne Kamm – diesen Fund hat ein Anwohner am Karfreitag in Huckarde gemacht. "Er war schockiert, als ihm plötzlich das Huhn in die Augen blickte", sagt Gabriele Bayer von der Tierschutzorganisation Arche 90. Sie hat jetzt Anzeige erstattet. Und eine Belohnung ausgesetzt.

Wer skalpierte das Huhn aus der Mülltonne?

Skarlet – so haben Helfer der Arche 90 das Huhn aus der Mülltonne genannt. Es geht ihm immer besser.

Das Huhn, so Gabriele Bayer, wurde gegen 19 Uhr umgehend aus seinem stinkenden Gefängnis im Bereich Rupinghofstraße/Travemannstraße befreit. Auf den ersten Blick habe man eine Verletzung am Kopf des Tieres erkennen können. „Es muss regelrecht skalpiert worden sein, offenbar wurde ihm brutal der Kamm abgeschnitten“, sagt Bayer.

„Auf seinem Kopf klaffte eine Zwei-Euro-Stück große Wunde, der Schädelknochen war sichtbar. Das ist die Tat eines Menschen. Ein Tier war das nicht.“ Und da war ja nicht nur die Wunde. „Das Huhn war extrem abgemagert“, sagt die Sprecherin von Arche 90. „Es muss über einen längeren Zeitraum hinweg gehungert haben.“

"Skarlet"

Die beiden Helfer der Arche, die von der Feuerwehr alarmiert worden waren, haben das Tier Skarlet genannt – „ohne schwarzen Humor erträgt man die Arbeit nicht“, so Bayer. Sie hätten das Tier in die Tierklinik gebracht, mit der Sorge, dass es eingeschläfert werden muss. 

„Aber der Tierarzt sagte: Die Wunde wächst wieder zu. Sie müsse nur weich gehalten und vor Erregern geschützt werden.“ Heißt für das Huhn: Dreimal am Tag eingecremt werden, Medizin schlucken, drinnen bleiben. Genäht werden kann die Wunde laut Bayer nicht, da nicht genug Haut vorhanden sei.

Nach zwei Nächten in der Klinik kam das Tier, das laut Gabriele Bayer ein „sehr nettes Tier“ ist, dann in eine Pflegestelle. Dort bekommt es frischen Salat, Maden und auch mal ein Würmchen. „Es wird verwöhnt“, sagt Bayer. „Das ist uns nach all seinen Qualen ganz wichtig.“ 

Arche 90

DORTMUND Es war ein Bild des Jammers, das sich am Mittwochnachmittag den Tierschützern der Organisation Arche 90 bot: Sie holten einen völlig abgemagerten Kangal, einen Herdenschutzhund, aus einer Wohnung. Statt bis zu 80 wog der Rüde mit dem Namen "Dicker" nur noch 44 Kilogramm. Die Suche nach einem neuen Besitzer wird schwierig.mehr...

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