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Werbung zwischen Vorwürfen und Finanzkrise

HÖRDE Die Gemeindeversammlung in der Lutherkirche sollte am Sonntagvormittag vor allem eine Werbeveranstaltung für die Presbyterwahlen im Februar 2008 sein - doch es wurde zu einer teilweise emotional und mit schweren Vorwürfen ausgetragenen Zerreißprobe zwischen Pfarrern und Presbytern auf der einen und um den Advent-Kindergarten am Steinkühlerweg kämpfenden Eltern auf der anderen Seite.

Werbung zwischen Vorwürfen und Finanzkrise

Mit Plakaten und Transparenten protestierten Eltern und Kinder vor der Lutherkirche.

Aktueller Anlass: Der evangelische Kindergarten am Steinkühlerweg muss wegen deutlich gesunkener Anmeldezahlen (75 auf 53) eine Gruppe schließen, so dass Eltern eine schlechtere Betreuung der verbleibenden Advent-Kinder in zwei zu großen Gruppen befürchten und vor allem die Versorgung ihrer Kinder nach dem 31.7.2008 in Frage stellen. Die Advent-Eltern Mirja Kramer und Dagmar Tillmann beklagten erneut, vor "vollendete Tatsachen" gestellt zu werden. Schwere Vorwürfe richteten sie auch gegen die Kirchenleitung: Die engagierte Advent-Pfarrerin Christel Schürmann sei als "aufrechter Mensch" aus der Gemeinde gedrängt worden. Wie berichtet, verlässt sie die Gemeinde auf eigenen Wunsch.

Superintendent Klaus Wortmann wies diesen Vorwurf zurück. "Wir nehmen ihren Wunsch, neue Aufgaben im Amt für missionarische Dienste wahrzunehmen, mit Bedauern zur Kenntnis - und sie fühlt sich nicht bedrängt von uns."

Presbyterin Elke Kochanek betonte, dass die Bevollmächtigten mit Blick auf die Finanzen der Gemeinde "mit schlechtem Gewissen" und aus der Not heraus entschieden hätten. Pfarrerin Angelika Dicke stellte klar, dass nicht die Pfarrer in den Presbyteriumssitzungen den Ton angeben würden und auch nicht im Alleingang gehandelt hätten. Verärgert war sie auch darüber, dass die Kritik von Eltern komme, die nicht Mitglied der evangelischen Kirche seien.

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