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"Wickede trägt schon genug Last": CDU gegen neues Gewerbegebiet

WICKEDE Ablehnend steht die CDU-Ortsunion Wickede Überlegungen gegenüber, Flächen nördlich des Osterschleppweges zwischen der Straße Fränkischer Friedhof, der S-Bahn-Linie und der Langschedestraße als Gewerbe- oder gar Industriegebiet auszuweisen.

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Weitere Brummis möchten die Wickeder Unionspolitiker nicht auf ihren Straßen sehen.

 Der Ortsunionsvorsitzende und Ratsherr Jürgen Böhm sagt: "Die Priorität muss zunächst darin liegen, bestehende Gewerbegebiete zu füllen und alte Industrieflächen wie beispielsweise das Gelände der Westfalenhütte einer neuen Nutzung zuzuführen, bevor neue Flächen für Gewerbe und Industrie versiegelt werden."

Die Idee zu dem weiteren Gewerbegebiet stamme vom CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden Frank Hengstenberg und dem Planungssprecher des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen, Knud Follert, erläutere CDU-Bezirksvertreter Jendrik Suck  im Gespräch mit den RN. Doch die CDU vor Ort sei dagegen. Es gebe nach seinem Kenntnisstand, so Suck weiter, auch im bestehenden Gewerbe- und Industriegebiet Wickede-Süd und in dem an den Flughafen angrenzenden Gewerbegebiet in Holzwickede noch Freiflächen. "Hellhörig sind wir geworden, als wir in der Verwaltungsvorlage, die der Rat im September behandelt, Flächen am Buddenacker als Gewerbegebiet ausgewiesen gesehen haben", schildert Jendrick Suck. "Da möchten wir für Wickede vorbauen."Plädoyer für neue Wohnbauflächen

"Wir tragen den Flughafen und haben ein großes Gewerbegebiet vor Ort. Die Freiflächen, die nördlich des Flughafens noch bestehen, wollen wir auch als solche bewahren", erklärt der Bezirksvertreter der Union. Außerdem weise der Flächennutzungsplan das betreffende Areal als Landwirtschafts- und Grünfläche aus.

Größeren Bedarf sieht die Ortsunion in neuen Wohnbauflächen. Diese würden einen Bevölkerungszuwachs und eine Stärkung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens bedeuten. Leider werde die Wohnbebauung im Wickeder Norden von SPD und Grünen im Rat nicht in Angriff genommen.

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