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Wintereinbruch in Dortmund: Polizei warnt vor Glätte

DORTMUND Für eine Runde Langlauf durch den Westfalenpark reicht die rutschige Auflage noch nicht, aber für erste vorweihnachtliche Gefühle sorgt der erste Schnee der Saison in Dortmund Ende November.

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Offenbar bestens gerüstet vor der ersten Rutschpartie waren die Autofahrer.

Besonders Fußgänger müssen am Abend aufpassen. Die Polizei warnt: Auf den Gehwegen wird es glatt.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht. Besonders in den Bereichen, wo Streusalz den Schnee aufgelöst hat, droht Glättegefahr. So sind beispielsweise im Dortmunder Süden die Straßen zum Teil sehr rutschig. Fußgänger müssen auf den Gehwegen aufpassen, nicht hinzufallen.

Ansonsten sorgte der erste Schnee in der Ruhr Metropole für winterliche Stimmung. Das 40 000-fache Aufleuchten des Baums der Bäume Montagabend sorgt für eine warme Atmosphäre, ebenso der Glühwein, der endlich ins Bild passt, nachdem in den vergangenen Jahren bei gefühlten Frühjahrstemperaturen noch der Ruf nach einem kühlen Blonden über den Hansaplatz schallte.

Und in der Tat: Im letzten „richtigen“ Winter 2005/2006 hatte der Streudienst der Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) 66 Einsatztage, im Winter 2007/2008 waren es gerade einmal 14. Den ersten übrigens am 16. November, fünf Tage früher als in diesem Jahr. Richtig gut zu tun bekam die EDG dann in der Nacht zu Montag ab 3.30 Uhr. Bis Montag Nachmittag streuten 130 Mitarbeiter in 31 Fahrzeugen 80 Tonnen Salz (45 Tonnen waren es am Wochenende) auf über 1000 Kilometer Straßen im ganzen Stadtgebiet. Ein Gemisch aus Eifellava und Salz, das 20 LKW füllte, wurde manuell verteilt, z. B. auf Fußgängerüberwegen, vor Schulen und an wichtigen Kreuzungen.Die Autofahrer hatten den Winterauftakt offenbar gut im Griff: Bis Montagnachmittag kam es nur zu vier Blechschäden. Auch die Stadtwerke meldeten lediglich wenige geringe Verspätungen.

Nur in der Notfallambulanz tobte am Wochenende wieder „der übliche Wahnsinn“, wie Dr. Hans Lemke erfuhr. Der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes der Stadt spricht von 100 bis 120 Patienten am Wochenende. So wie immer. Und von „jeder Menge Knochenbrüchen“, teils mit dem Hubschrauber hergeflogen. Auch so wie immer. Lediglich die Kopfplatzwunden fielen am Montag, dem ersten richtigen Schneetag, stärker ins Gewicht. „Wohl weil mehr Leute ausgerutscht und z. B. vor Laternen, Masten, Hauswände etc. geprallt sind“, vermutet Dr. Lemke. 

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