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XXL-Streifen bei xxs-Kurzfilmfestival

DORTMUND 146 Werke wurden beim Kurzfilmfestival "xxs" eingereicht. Die zehn besten wurden am Samstag einer Jury aus Schauspielerin und Filmemachern im Cinestar präsentiert. "Wolfstraum" schaffte es auf Platz eins.

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Eine junge Frau wird in "Wolfstraum" von einem wolfsähnlichen Hund verfolgt.

Der Film "Freilandeier" schaffte den Sprung auf Platz zwei.

Eine junge Frau rennt durch den Wald, ein Baby an sich gepresst. Ein wolfsähnlicher Hund hetzt ihr hinterher. Kurz bevor er sie erreicht hat, erwacht die Frau aus einem Albtraum. Doch schon kurze Zeit später findet sie sich in dem gleichen Schreckensszenario wieder. „Wolfstraum“ heißt der Beitrag von Anna-Maria Rimpfl, der am vergangenen Freitag beim Dortmunder Kurzfilmfestival „xxs“ von der Jury mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden ist.

Da geriet die bayerische Filmemacherin ganz aus dem Häuschen: „Ich habe für meinen Film bereits einen Preis gewonnen. Der war allerdings mit 0 Euro dotiert. Ich muss heute immer noch kellnern, um die Schulden zu bezahlen.“ Da kommt die Auszeichnung in Dortmund gerade Recht: Für den Filmpreis in Gold erhält sie 1500 Euro.

Es war aber nicht nur ihr Erfolg, sondern das gesamte Ambiente, das die Siegerin überwältigte. Das sehr gut besuchte Kino 1 im Cinestar erinnerte sie an die Berlinale. „Die Leinwand ist noch größer. Es ist ein überwältigendes Gefühl, den eigenen Film in solcher Größe zu sehen.“

Auch der Mut der Jury erfreute Anna-Maria Rimpfl: „Genre-Filme haben in Deutschland kein besonders großes Ansehen.“ Ihr Werk „Wolfstraum“ ist nämlich ein waschechter Grusel-Thriller. Zwar fügt sie dem Genre nichts Neues zu, das kann man von einem 15-Minuten-Film kaum erwarten. Dafür entwickelt sie dank langsamer Kamerafahrten, schneller Schwenks und toller Darsteller eine unheimliche und bedrohliche Atmosphäre.

Der zweite Platz und 1000 Euro Preisgeld ging an den Animationsfilm „Freilandeier“ von Daniel Faigle. Für „Der Aufreißer“ konnte sich Steffen Weinert über 500 Euro und den Publikumspreis freuen.

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