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Verein Am Bruchheck

Yoshukai-Karate - Sport für Körper und Geist

HÖRDE Seit 1966 betreibt Otto Rumann Yoshukai-Karate, eine bestimmte Stilrichtung dieses Sports, die bundesweit nur etwa 400 Sportler ausüben. „Das hier ist mein Leben“, sagt der 57-Jährige bei der Begrüßung in seinem Dojo, der Übungshalle seines Vereins Am Bruchheck in Hörde.

Yoshukai-Karate - Sport für Körper und Geist

Üben, üben, üben - und das fast täglich, heißt es auch für die jungen Mitglieder des Vereins.

Das Wort Kampfsport mag er nicht, „nennen Sie es Kampfkunst“. Mindestens ebenso wichtig wie die sportliche Komponente sei die Wertevermittlung an die teilweise sehr jungen Sportler. Dass Tugenden wie Höflichkeit oder Disziplin hier eine Bedeutung haben, sieht und fühlt man schnell: Alle trainierenden Kinder und Jugendlichen arbeiten höchst konzentriert, aber mit offensichtlicher Freude. Es ist sehr ruhig, mit einem leisen Wort bringt Otto Rumann „seine“ Kinder dazu, sich blitzschnell in mehreren geraden Reihen für eine kurze Meditation als Vorbereitung auf die nachfolgende Trainingseinheit hinzuknien.

„Die Meridiane (Kanäle, durch die Lebensenergie fließt) im Körper werden durch die Übungen gekräftigt und gestärkt; der Körper wird gesund und stark“, sagt Otto Rumann. „Ich war selber als Junge eher ein schwächlicher Typ." Davon ist der oberste Yoshukai-Kämpfer Deutschlands (6.Dan, eine Bezeichnung für einen bestimmten Meistergrad) heute weit entfernt. Er selbst wurde Ende der siebziger Jahre von dem Amerikaner Mike Foster (9. Dan) ausgebildet, der gemeinsam mit Katsuo Yamamoto das Yoshukai-Karate entwickelte. „Auch Elvis Presley gehörte zu den Anhängern unserer Stilrichtung“, erzählt Rumann, der bislang etwa 3000 Schülern das Yoshukai-Karate vermittelte. Mit Stolz in den Augen sieht der Trainer Lissa (7) zu, die wie ein Wirbelwind und mit enormer Präzision eine einzelne Übungsfolge vorführt. Auch David (11) aus Schüren ist dem Yoshukai verfallen. „Ich habe vorher andere Sportarten ausprobiert. Hier finde ich die Bewegungen und Abläufe einfach toll“, sagt er und kommt wie die meisten anderen Kinder und Jugendlichen fast täglich zum Training.

„Alles, was mit Motorik zu tun hat, muss man oft üben“, erklärt Otto Rumann den Fleiß seiner Schüler. Das gilt auch für Andreas (42), der „im November nur mal so reingucken wollte“, wie er lächelnd erzählt. „Dann hat´s bei mir Klick gemacht. Dieser Sport ist der ideale Ausgleich. Nach dem Training tun mir oft die Knochen weh, aber ich fühle mich einfach gut.“ 

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