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Zahlreiche Zuhörer genossen das Lesecafé

BRACKEL Ein herrlicher Duft von Kuchen und Kaffee umgibt die Tische im Franz-Stock-Heim. Während Tassen klirren und fleißig Kuchen gegessen wird, unterhalten sich die Gäste angeregt auf ihren Plätzen. Das 11. Lesecafé der Kolpingsfamilie Brackel steht kurz vor seinem Beginn.

Zahlreiche Zuhörer genossen das Lesecafé

Gut gelaunt kamen die Besucher zum 11. Lesecafé der Brackeler Kolpingsfamilie.

 Der Saal ist proppenvoll und es wird still, als plötzlich der Musiker am Schifferklavier anfängt zu spielen. Das Lesecafé ist somit eröffnet. Viele interessante Werke hatten sich die Vorleser im Vorfeld ausgesucht, um sie dem Publikum vorzutragen.

Ein breites Spektrum an Büchern aus den verschiedensten Genres wurde zur Unterhaltung der Gäste ausgesucht. Wilhelm Stehling, seine Tochter Sabine Bürger und Ursula Roter gestalten den Nachmittag.

Musik zwischen den Vorträgen

"Wir haben uns überlegt, dass zwischen den einzelnen Vorträgen Musik gespielt wird", erklärt Wilhelm Stehling. "So kann man sich besser auf den Wechsel der Geschichten einstellen und sich besser konzentrieren." Jeder Vortrag dauert etwa zehn Minuten, und vor dem Lesen bekommen die Besucher Informationen über die Autoren und den Inhalt des jeweiligen Werkes. Dann verstummt das Akkordeon. Außer dem Klirren einer Tasse ist nun nichts mehr zu hören. Ursula Roter beginnt, aus dem Buch "Die Wanderhure" von Iny Lorentz vorzulesen.

Nickende, angespannte oder geschockte Gesichter kann man im Raum erblicken, als das Publikum einen Teil des Lebens der Hauptdarstellerin miterlebt.

Literatur nicht mehr "in"

"Ich mag das Lesecafé sehr", flüstert Elisabeth Flügel zwischendurch. "Die Vorleser machen dies immer sehr gut, und ich war schon zweimal dabei." Nachdem Ursula Roter ihren Vortrag beendet hat, erklingt wieder das Schifferklavier, Musiker Reinhold Schnober spielt das Lied "Can't help falling in love". Im Frühjahr und im Herbst wird das Lesecafé im Franz-Stock-Heim veranstaltet. Doch was ist der Zweck des gemütlichen Beisammenseins? "Literatur ist heutzutage nicht mehr in", sagt Wilhelm Stehling. "Es muss sich etwas bewegen, und deshalb versuchen wir, sie den Leuten auf diese Weise näher zu bringen." Und das mit Erfolg: "Dieses Mal ist es wirklich sehr voll, darüber freuen wir uns immer gerne", fügt er mit einem Lächeln hinzu.

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