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Abracadobra

Zauberer duellieren sich im Fletch Bizzel

DORTMUND Poetry Slams sind inzwischen von der Underground- zur Mainstream-Unterhaltung mutiert. Das Theater Fletch Bizzel hat am Freitag aber etwas Neues im Repertoire: einen Zauberslam. Bei Abracadobra treten acht Zauberer am Freitag gegeneinander an.

Zauberer duellieren sich im Fletch Bizzel

Gandalf aus "Herr der Ringe" kommt leider nicht zu Abracadobra - aber acht andere Zauberer treten gegeneinander an.

Kartentricks, Krötenaugen und Kaninchen aus dem Zylinder. Anstelle von Poesie werden beim Zauberslam die Magierstäbe in Szene gesetzt. Angelehnt an das erfolgreiche Format der Poetry Slams hat Magier Dorian Schneider mit einem Freund in Frankfurt den ersten Zauberslam entwickelt. „Wir haben etwas recherchiert und glauben sogar, dass es weltweit das erste Format dieser Art ist“, sagt Schneider. Nach dem großen Erfolg in Frankfurt soll nun das Dortmunder Publikum verzaubert werden.

Keine weißen Tiger

„AbracaDObra!“ heißt der erste Dortmunder Zauberslam, den Horst Hanke-Lindemann, Leiter des Theaters, am Freitag dem 5. Juni ins Fletch Bizzel holt. „Ich wollte einfach mal ein neues Konzept ausprobieren“, sagt er. Und dieses Konzept hält er nicht nur für neu, sondern auch für Erfolg versprechend: „Es gibt doch wirklich fast niemanden, der Zauberei nicht mag!“

Acht Künstler sollen dem Publikum einen kurzweiligen Abend bescheren. Vom Hobbyzauberer bis zum professionellen Magier ist alles dabei. „Fliegende Elefanten und weiße Tiger wird es wohl nicht geben, dafür aber viel Humor und magische Selbstironie“, sagt Schneider.

Zaubern für den guten Zweck

Je zwölf Minuten haben die Kontrahenten Zeit, um die Dortmunder von sich zu überzeugen. Das müssen sie auch, denn über Sieg oder Niederlage entscheidet am Ende allein das Publikum.

Die Magier zaubern jedoch nicht nur um die Anerkennung des Publikums, sondern auch für den guten Zweck: Sämtliche Einnahmen kommen dem Verein Clownsvisite zugute, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, kranke und pflegebedürftige Menschen zu besuchen und sie in schweren Zeiten zum Lachen zu bringen. Was ja dann auch irgendwie mit Magie zu tun hat.

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