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Lütgendortmund wird 865 Jahre alt

Zehn Gründe, warum sie diesen Geburtstag nicht verpassen sollten

LÜTGENDORTMUND Glänzende Rüstungen und glänzende Unterhaltung: Lütgendortmund feiert von Donnerstag (10.9.) bis Sonntag (13.9.) das 865-jährige Bestehen des Ortes und hat sich dazu viele Gäste eingeladen. Wir nennen zehn gute Gründe, warum man dieses Fest unbedingt besuchen sollte.

Zehn Gründe, warum sie diesen Geburtstag nicht verpassen sollten

Auch die Organisatoren, wollen sich für die Ortsfeier zeitgemäß kleiden.

1. Festgottesdienst mitten auf dem Marktplatz: Das hat es im Ort noch nicht gegeben: Auf dem Markt (Heinrich-Sondermann-Platz) halten am Donnerstagabend um 18 Uhr die evangelische und katholische Gemeinde einen gemeinsamen Gottesdienst unter freiem Himmel ab. Ein feierlicher Auftakt.

2. Wenn Lütgendortmund feiert, machen alle mit. Auch die Schulen. Ihre Schülerinnen und Schüler stehen am Freitag (11.9.) von 11 bis 14 Uhr auf der Festbühne, singen, tanzen und unterhalten die Besucher.

3. Die Ritter kommen. Gleich zwei Heerlager werden ab Donnerstag aufgebaut. Freitag übernehmen die Gesellen in ihren Rüstungen das Kommando. Streiten um Burgfräulein und Zofe, sprechen dem Met zu und geraten hier und da aneinander. Schwertkämpfe sind zu erwarten und die Dorfprominenz kann auch einmal ganz schnell am Pranger stehen.

4. 300 Musikanten haben sich angesagt. Das ist nicht übertrieben. Allein am Festsonntag (13.9.) sind zwölf Fanfarenzüge angemeldet. Außerdem kommen Musiker aus Bayern. Die Lütgendortmunder Freunde aus Neuburg an der Donau kommen gleich mit mehreren Gruppen. Außerdem ist Emscherflute zu Gast. Diese Band spielt mittelalterliche Musik auf historischen Instrumenten. Auf der Festbühne gibt's außerdem Chorgesang (Donnerstag ab 19.30 Uhr), Irish Folk (Freitag ab 18 Uhr) und Rock-Pop (Samstag ab 18 Uhr).

Blick zurück - Fotos von der 860-Jahr-Feier 2010

Ein Schmied bei der Herstellung von Werkzeugen.
Beim Bogenmacher konnten jüngere Besucher ihr Talent erproben.
Was ein zünftiger Ritter ist, trinkt selbstverständlich aus dem Horn.
Kinder durften in der Schmiede kleine Hufeisen anfertigen.
Andere hatten ihren Spaß am Spieltisch.
Oder aber am Verkleiden.
Zwar klirrten die Schwerter, aber ein Lächeln konnten sich diese Kämpfer nicht verkneifen.
Kleinkünstler faszinierten die Besucher mit ihren Auftritten.
Der skeptische Blick von Cheforganisator Reinhard Sack täuscht: Bei bestem Spätsommerwetter im Oktober war die 860-Jahr-Feier nach der Regenkirmes endlich das heißersehnte Highlight des Jahres.
Matze Knop war am Abend der große Publikumsmagnet.
Nur wer früh genug gekommen war, konnte einen Platz direkt vor der Bühne ergattern.
Der Kultkaiser gab alles.
Nach der Comedyshow, stand die Band Soul-Kitchen auf der Bühne.
Der Lütgendortmunder Ortskern war am Samstagabend voll wie selten.
Bei Wahrsagerin Cara kann man einen Blick in die Zukunft werfen.
Die bayerischen Gäste wurden bei ihrer Ankunft in Lütgendortmund aufs herzlichste begrüßt.
Ein seltener Anblick: Die bayerischen Gäste bei einm Gläschen Wein.
Die Freie Riterschaft von Dortmund und Herne.
Die Everstaler Musikanten spielten am Freitag für die Besucher auf.
Dieser edle Herr reiste mit seinen Frettchen in Lütgendortmund an.
Ritter und Burgfääulein schlugen ihre Lager an der katholischen Kirche auf.
Der große Bagatelli jonglierte mit Kanonenkugeln, allerdings waren sie aus Holz.
Die Shetlandponys hatten es den Kindern angetan.
Beim Bäcker gab es Dünnerle, badische Flammkuchen.
Der Schmied ließ im Ortskern die Funken fliegen.

5. Falk nerin  zu Gast: Sie kommt mit ihren Greifvögeln zum historischen Markt (Freitag ab 11 Uhr, Samstag ab 10 Uhr und Sonntag ab 11 Uhr). 

6. Der große Bagatelli tritt auf: Bagatelli ist einer von diesen Gauklern, die sich einfach auf eine Kiste stellen und mit drei Bällen jonglieren. Und ganz schnell wird es ziemlich lustig, Menschentrauben bilden sich und dann fällt die Kiste um und... aber schauen sie doch selbst. Bagatelli ist Freitag und Samstag tagsüber im Ort.

7. Es riecht nach Vergangenheit. Der Geruch von Holzkohle wabert durch die Straßen, das Hämmern eines Schmieds ist zu hören, historischer Markt: Da gibt es viel zu sehen, zu lernen und auszuprobieren. Man kann beim Filzen zuschauen oder Speisen von anno dazumal probieren.

8. Ritterspiele f ür Kinder. Das Mittelalter mit seinen Rittern, Burgfräulein und anderen urigen Gestalten fasziniert die Kinder. Freitag und Samstag wartet auf die jüngeren Besucher ein kleines Ritterturnier. Sie können mit einer Armbrust schießen und herausfinden wie schwer eine Rüstung wiegt. Am Lagerfeuer können sie Brot rösten und vieles mehr. 

9. Dreizehn Historische Reiter hoch zu Ross: Sie sind beim Festumzug am Sonntag ab 15 Uhr dabei und verleihen diesem Festzug ein ganz besonderes Flair.

10. Dieser Ort sagt ja zum multikulturellen Miteinander. Gäste, egal woher sie kommen und welche Wurzeln sie haben, sind zum Mitfeiern eingeladen. Die Organisatoren sagen: "Jeder Gast ist uns willkommen". Ein weiterer guter Grund die Feier zu besuchen.

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