Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Zu dünne Personaldecke im Ordnungsamt

DORTMUND Der Personalrat der Stadtverwaltung macht wegen der angespannten Personallage bei Ordnungsamt und Bürgerdiensten Druck auf die Verwaltungsspitze: Die Dienstvereinbarung für die Servicestellen im Stadthaus und den Bezirksverwaltungsstellen, die u.a. die Öffnung an Samstagen regelt, wurde von der Beschäftigten-Vertretung vorzeitig gekündigt. Sie läuft nach einer Übergangsfrist nun Ende 2010 aus.

Zu dünne Personaldecke im Ordnungsamt

Die Bürgerdienste International im Innenhof des umgebauten Stadthaus-Komplexes sorgen für Personalengpässe.

Die Dienstvereinbarung passe nicht mehr auf die aktuellen Verhältnisse im Stadthaus insbesondere nach Einrichtung der Bürgerdienste International in der Regie des Ordnungsamtes, erklärt Personalrats-Vize Andreas Grehl. Für Unmut sorgt vor allem die dünne Personaldecke im Ordnungsamt. Mehr als zehn Stellen seien nicht besetzt, dazu kämen Krankheitsfälle, die zum Teil auch durch den enormen Arbeitsdruck bedingt seien, betont Grehl. Obendrauf komme die geforderte Kürzung der Personalausgaben um 2,5 Prozent pro Jahr ab 2009. Für Grehl gibt es deshalb nur eine Alternative: Entweder Standards senken und Aufgaben abgeben oder das Personal aufstocken. Soweit will Wilhelm Steitz, als Dezernent sowohl für Ordnungsamt wie Bürgerdienste zuständig, nicht gehen. „Ich bin mir mit dem Personalrat einig, dass die personelle Situation in einigen Abteilungen des Ordnungsamtes schwierig ist“, erklärt Steitz. Aufgaben einzuschränken sei aber keine Alternative. „Schließlich ist der Bürgerservice das Herz der bürgerfreundlichen Verwaltung“, so der Dezernent. Deshalb wolle er sich bei der Kämmerin und Personaldezernentin dafür einsetzen, den Personalbedarf insbesondere bei den Bürgerdiensten International neu zu bewerten. Ganz nach dem Motto: „Wenn es mehr Aufgaben gibt, muss auch das Personal erhöht werden.“   Zudem sieht Steitz noch Kompensationsmöglichkeiten durch verstärkten Technikeinsatz etwa bei der Termin-Koordinierung. Nach dem Umzug der Ausländerbehörde ins Stadthaus müsse sich vieles erst noch einspielen. Kurzfristige Hilfe verspricht der Dezernent mit Blick auf das Ausscheiden von vier der 26 Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die mit der Polizei als Ordnungspartner Streife gehen. Steitz: „Ich gehe davon aus, dass die Stellen ohne langes Zögern wiederbesetzt werden.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Geschlagen, getreten, gekratzt, gewürgt

Mädchengruppen prügeln sich an S-Bahn-Station Stadthaus

DORTMUND Sie haben sich geschlagen, getreten, gekratzt und gewürgt: Zwei Gruppen von Mädchen, alle zwischen 14 und 16 Jahre alt, sind am Sonntagabend an der Dortmunder S-Bahn-Haltestelle Stadthaus aneinandergeraten. Eins der Mädchen musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt, das Jugendamt ist eingeschaltet.mehr...

Strom für Elektroautos

Darum steht der Windquirl auf dem Stadthaus oft still

DORTMUND Seit fast anderthalb Jahren steht ein Windquirl auf dem Dach des Stadthauses am Südwall. Er soll die städtische Elektroauto-Flotte antreiben. Doch anstatt sich zu drehen, steht das vertikale Windrad oft still. Wir haben nachgehört, woran das liegt.mehr...

Panne behoben

Computer bei den Bürgerdiensten laufen wieder

DORTMUND Nichts geht mehr, hieß es Donnerstag bei den Bürgerdiensten der Stadt. Wegen Problemen bei der Umstellung eines EDV-Programms konnten Einwohner-Meldeangelegenheiten wie Ausweis-Verlängerungen in den Bezirksverwaltungsstellen und im Stadthaus nicht bearbeitet werden. Jetzt läuft das System wieder.mehr...

Mikro-Windanlage

Riesenkran setzt Windkraftanlage auf das Stadthaus

DORTMUND Dieser Kran ist höher als das Dortmunder Stadthaus: Am Wall ist am Freitagmorgen ein Riesenkran aufgebaut worden. Der Grund: Auf dem Dach des Stadthauses wird künftig Strom produziert.mehr...

Stadhaus

Stadt stellt sich ein Windrad aufs Dach

DORTMUND Das Stadthaus am Südwall könnte bald zu einem Mini-Kraftwerk werden. Auf dem Dach des Hochhauses soll eine sogenannte Mikrowind-Anlage entstehen. Den Strom möchte die Stadt auf die Straße bringen.mehr...

Bahnhof Stadthaus

Verdächtiger Gegenstand war wohl selbst gebauter Böller

DORTMUND Der verdächtige Metallzylinder, der am Mittwoch am Bahnhof Stadthaus gefunden wurde, war offenbar ein selbst gebastelter Böller. Von ihm sei "keine reale Gefahr" ausgegangen, erklärte die Polizei in einer Presseerklärung. Doch viele Fragen sind noch offen.mehr...