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Nach Todesfällen und Diebstählen

Zwei Kilometer langer Zaun soll Zootiere schützen

BRÜNNINGHAUSEN Nach mehreren Todesfällen und Diebstählen rüstet der Dortmunder Zoo nun auf: Ein über drei Meter hoher und zwei Kilometer langer Zaun soll die Tiere vor zweibeinigen Eindringlingen schützen. Und das ist nicht die einzige geplante Änderung.

Zwei Kilometer langer Zaun soll Zootiere schützen

Nach dem Tod zweier und dem Diebstahl mehrere Tiere will der Dortmunder Zoo einen zwei Kilometer langen Zaun zum Schutz bauen. Das sagte Dr. Frank Brandstätter auf Anfrage.

2015 war ein dunkles Jahr für den Dortmunder Zoo: Seelöwin Holly' tag=' und ein Pinguin' tag=' kamen gewaltsam zu Tode, zwei weitere Pinguine, drei Zwergseidenäffchen und zwei Nagetiere' tag='  wurden gestohlen. Bereits im Dezember hatte der Zoodirektor angekündigt, noch stärker für die Sicherheit der Zootiere sorgen zu wollen.

Einen zwei Kilometer langen Zaun will der Zoo jetzt installieren. Es handelt sich um einen Stahlgitterzaun mit einem Übersteig-Schutz, einem sogenannten Abweiser oben drauf, den die städtischen Grünpfleger ebenso wie die Experten der Kriminalpolizei empfohlen hätten, erklärte Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. 

Wachschutz personell verstärkt

Außerdem würden Teilbereiche künftig technisch aufwendiger überwacht, sagte Brandstätter. Aus Sicherheitsgründen wollte er keine weiteren Einzelheiten nennen. Auch der Wachschutz wurde personell verstärkt und dreht jetzt öfter seine Runden. Doch hundertprozentige Sicherheit gebe es nicht auf einem 28 Hektar großen Gelände.  Neue Erkenntnisse über die Täter gebe es nicht, sagte der Zoodirektor. An eine Auflösung der mysteriösen Fälle glaubt er nicht. Dass Seelöwin Holly von einer Klappe zu ihrem Gehege erschlagen worden sei, kann Brandstätter ausschließen. „Diese Möglichkeit haben wir mit einer Melone getestet. Die Klappe hätte die Seelöwin nicht erschlagen können.“ Auch die Obduktion habe das bestätigt.

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