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Zweistelliger Millionenschaden durch Juli-Unwetter

DORTMUND Das Juli-Unwetter vor zwei Wochen in Dortmund hat einen zweistelligen Millionenschaden angerichtet. Wie ein Sprecher der Stadt am Dienstag erklärte, habe das Hochwasser vor allem Schäden an Straßen und Häusern angerichtet.

Zweistelliger Millionenschaden durch Juli-Unwetter

Dramatische Überflutungen verursachte das Unwetter Ende Juli in Dortmund.

Am 26. Juli waren bei schweren Gewittern mehr als 200 Liter Regen pro Quadratmeter in den Stadtteilen Dorstfeld und Marten heruntergekommen. Das Wasser stand an einigen Stellen bis zu 1,80 Meter hoch in den Straßen. Die Emschergenossenschaft spricht von einem Jahrtausendereignis. Stadt und Abwassergesellschaft wollen unabhängige Gutachter einschalten, die der Ursache für die Überschwemmungen auf den Grund gehen sollen. Ein Pumpwerk im Katastrophengebiet war von den Fluten überspült worden und war teilweise ausgefallen.

„Wir hatten den höchsten Abflusswert überhaupt in Dortmund“, sagte Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, in Essen. Der Abwasserkanal Emscher stieg auf fünf Meter über Normalstand. Weder die städtischen Kanäle, noch die Emscher konnten die Wassermassen bewältigen. Die Emschergenossenschaft bezifferte den eigenen Schaden auf mehrere 100.000 Euro.

In den beiden Vororten sind die Sanierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen. Vor allem die Instandsetzungsarbeiten laufen noch. Einige Familien konnten noch nicht zurück in ihre Häuser. Bislang wurden 1700 Tonnen Abfall und Sperrmüll sowie 12 Tonnen Elektroschrott und 250 Kühlschränke entsorgt. Die Stadt Dortmund stockte am Dienstag den Spendentopf für die Hochwasserbetroffenen um 500.000 Euro auf. Die Emschergenossenschaft legte 100.000 Euro dazu. An Spenden waren bis dahin etwa 20.000 Euro eingegangen. Die Stadt will jetzt Bürgerbüros in den beiden Stadtteilen einrichten. 

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