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Zweite Vorstellungsrunde der SPD-OB-Kandidaten: Erstes Wahlversprechen für den Westen

LÜTGENDORTMUND Zweite Vorstellungsrunde der SPD- Kandidaten Jörg Stüdemann und Ullrich Sierau, erstes Wahlversprechen in Richtung Dortmunder Westen.

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Ullrich Sierau.

Nach ihren Antrittsreden beantworteten die Kandidaten Fragen der SPD-Mitglieder.

„Wir werden mal schauen, ob wir nicht eine Lösung für die Bövinghauser Jugendlichen finden“, versprach Kandidat Jörg Stüdemann  am Dienstagabend in der Aula der Heinrich-Böll-Gesamtschule. „Vielleicht lässt sich da ja etwas machen.“ Die Bövinghauser werden es gern gehört haben und auf Einhaltung pochen, immer vorausgesetzt, Stüdemann macht das Rennen.  

In Lütgendortmund schenkten sich die Kandidaten erneut wenig. Stüdemanns Forderung nach einem weiteren Entwicklungsprogramm für die Stadtbezirke kam natürlich gut an im Westen. Ebenso Sätze wie „eine gute Stadt kämpft unablässig gegen die Armut“, oder Integration muss Chefsache sein.Auch Ullrich Sierau hatte die schwächer gestellten Menschen im Blick. Der Strukturwandel müsse sozial begleitet werden, erklärte er. „Und auch die momentane Finanzkrise kann nur gemeistert werden, wenn wir unsere Werte erhalten“, so Sierau. Beide Kandidaten sprachen sich für einen anderen Umgang miteinander in der SPD aus. „Das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Genossen sei verloren gegangen“, so Stüdemann. Das müsse sich ändern.  

Ullrich Sierau nutzte das Thema „Umgang miteinander“ zu einigen Seitenhieben auf SPD-Ratsfraktionschef Ernst Prüsse. Politik müsse künftig weniger in Hinterzimmern und am grünen Tisch gemacht werden, so Sierau. „Ein Neuanfang im Umgang miteinander ist nötig“. So sieht es auch Jörg Stüdemann, der sich aber auch vor Ernst Prüsse und Franz-Josef Drabig stellte: „Hätten wir damals keine Entscheidung getroffen, würden wir heute Abend gar nicht hier stehen“, schrieb er seinen Genossen ins Parteibuch. 

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