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DORTMUND Stadtdirektor Sierau: Spielraum ist eng, aber wir tun, was wir können! In Herbstferien erstmals wieder intensive Reinigung an zehn Schulen

An insgesamt zehn Schulen in vier Schulzentren fand in den zurück liegenden Herbstferien erstmals wieder eine Grundreinigung oder zumindest eine intensive Zusatzreinigung in Teilbereichen der Gebäude statt. Zurück ging diese Sonderreinigungsinitiative auf Gespräche zwischen Stadtdirektor Ullrich Sierau und Monika Landgraf, der Vorsitzenden der Stadteltern Dortmund. Die Elternorganisation hatte sich immer wieder für eine Erhöhung der Reinigungsstandards ausgesprochen und die Wiedereinführung der Grundreinigung gefordert hatte. Eine Optimierung der Reinigung in Schulen war beabsichtigt, als die Städtische Immobilienwirtschaft im Jahr 2003 ihren Reinigungsdienst mit modernen Reinigungsmaschinen ausstattete, umweltverträgliche Putzmittel einsetzte und darüber hinaus Objektleiterinnen für Reinigungsbezirke einsetzte. Diese längst überfälligen Neuerungen sollten zudem eine Ersparnis in Höhe von 500.000 Euro jährlich bringen. Auf die bis dahin übliche Grundreinigung der Schulen in den Sommerferien wurde aufgrund des höheren, regelmäßigen Reinigungsstandards seitdem verzichtet. Obwohl das Gesundheitsamt keinerlei Bedenken gegen den hygienischen Zustand der Dortmunder Schulen erhob, waren Schüler-, Lehrer- und Elternschaft mit der Sauberkeit an den Schulen eher unzufrieden. Bei Stadtdirektor Ullrich Sierau fanden sie Verständnis und Unterstützung: Er beauftragte die Städtische Immobilienwirtschaft trotz der angespannter Haushaltssituation der Stadt mit der Prüfung, welche zusätzlichen Reinigungsleistungen möglich seien. Im Ergebnis wurden in enger Abstimmung mit der Schulverwaltung zehn Schulen für die Herbstferienaktion ausgewählt: das Immanuel-Kant-Gymnasium und die Max-Born-Realschule im Schulzentrum Asseln, das Heinrich-Heine-Gymnasium, die Albert-Schweitzer-Realschule und die Hauptschule Nette im Schulzentrum Nette, das Helene-Lange-Gymnasium, die Robert-Koch-Realschule und die Schubert-Grund-schule im Schulzentrum Hombruch sowie das Bert-Brecht-Gymnasium und die Droste-Hülshoff-Realschule im Schulzentrum Kirchlinde. Aus Sicht von Monika Landgraf war die Sonderreinigungsaktion ein erster Schritt in die richtige Richtung, jedoch keineswegs ausreichend. „Mehr war allerdings jetzt nicht möglich,“ bedauerte Ullrich Sierau den engen Handlungsrahmen für die Städtische Immobilienwirtschaft. Mit Blick in die Zukunft ergänzte er: „Auch im nächsten Jahr können wir froh sein, wenn wir wieder ähnlich viele Schulstandorte schaffen.“ Zusätzlich habe man ein Konzept entwickelt, um an jedem Freitag jeweils in der Hälfte aller Dortmunder Schulen besondere Reinigungsarbeiten (Heizkörper, Staub auf Schränken, Fußleisten etc.) durchführen zu können. Alles weitere müsse im Rahmen der Haushaltsberatungen 2010 erörtert werden. Sierau: „Ich werde mich im Sinne von Schülern, Eltern und Lehrern um dieses Thema kümmern.“

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