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Echo-Preisträger Nikolai Tokarev bleibt seinem Wittener Publikum treu

WITTEN Für das Wittener Publikum ist der junge Pianist aus Moskau kein Unbekannter. Mehrere Veranstaltunge führten ihn in den letzten Jahren hierher. In diesem Jahr wurde er mit dem Echo Klassik bedacht. Vor seinem Konzert am 10. November im Saalbau sprach RN-Mitarbeiter Martin Schreckenschläger mit Nikolai Tokarev.

Echo-Preisträger Nikolai Tokarev bleibt seinem Wittener Publikum treu

Nikolai Tokarev ist dem Wittener Publikum nicht unbekannt.

Für mich ist das Publikum die Hauptsache. In Witten finde ich sehr sympathische Zuhörer.

Nein, ich gebe viele Konzerte in der Robert-Schumann-Hochschule und nehme dann auch Stunden bei ihr. Mein Konzertexamen werde ich im Januar dort ablegen. Ich habe zwar ein Diplom des Royal Northern College of Music in Manchester, aber das hat international nicht den Stellenwert des Examens an einer Musikhochschule. Der Abschluss ist für mich sehr wichtig, vor allem, wenn ich einmal keine Konzerte mehr geben kann und unterrichten möchte. Auch Musiker müssen ans Älterwerden denken.

Ich bin sehr glücklich darüber, dass meine Leistung Anerkennung findet. Das ist sehr wichtig für einen Musiker, besonders als Motivation für die Zukunft. Das gute Debüt gibt mir Auftrieb.

Oh, doch, ich war sehr zufrieden damit. Das waren Live-Mitschnitte von einer Japan-Tournee mit dem Luzerner Symphonieorchester. Es stand jedoch außer Frage, dass Sony Japan diese Aufnahmen nur auf dem japanischen Markt vertreiben würde. Die Aufnahmen sind in Europa nicht verfügbar.

Die zweite CD sollte völlig anders werden als ‚NO.1'. Neben vielen Ideen hatte ich mir diese Richtung schon lange gewünscht. Doch sollten es Stücke sein, die bislang nicht allzu oft eingespielt wurden. Ich hatte die Wahl zwischen mehreren Programmvarianten. Konkret kannte ich bis dahin einige Werke überhaupt noch nicht. Sicher, es gibt Einspielungen. Aber zuerst entwickle ich meine eigenen Vorstellungen anhand der Noten. Nur unter bestimmten Fragestellungen höre ich mir Referenz-Aufnahmen an.

Sie ist ganz anders. Nicht nur die Stücke, auch meine Spielweise, der Klang. ‚NO.1' war glatt; French Album ist viel klarer. Wenn mein Klavierabend in Witten schon diese Klarheit herüber gebracht hat, so muss man wissen, dass eine Einspielung im Studio immer etwas anderes ist als ein Konzert vor Publikum.

Man entwickelt sich weiter, wächst künstlerisch. Das zweite Album ist einfach reifer. Wie es die Musikwelt bewertet, muss sich zeigen. Selbstverständlich gibt es neue Ideen, aber die bleiben vorerst geheim.

Die beiden Klavierkonzerte von Schostakowitsch sind meine Lieblingsstücke. Insbesondere die Frühwerke des Komponisten sind sehr humorvoll, nicht so sarkastisch, wie sein späteres Schaffen. Ich freue mich auf das Wittener Publikum!   Für das Konzert mit Nikolai Tokarev am Montag im Saalbau gibt es noch Karten ab 23 Euro an der Saalbaukasse, Bergerstraße 25, und beim Tourist & Ticketservice des Stadtmarketings in der Ruhrstraße 43. Reservierungen sind unter Tel. (02 30 2)5 81 24 41 möglich. Ermäßigungsberechtigte erhalten einen Nachlass von 50 Prozent. Schüler und Studenten zahlen an der Abendkasse fünf Euro.

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