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„Eierfarbe wirkt nicht so speckig“

WITTEN „Gemalt habe ich eigentlich immer schon“, strahlt die Künstlerin Marion Hardes, die im „Schmuckkästchen“ der Stadtsparkasse an der Ruhrstraße einen Querschnitt ihrer Gemälde zeigt. Für ihre Werke nutzt sie ganz besondere Farben.

„Eierfarbe wirkt nicht so speckig“

"Freude des Lebens": Unter diesem Titel stellt Marion Hardes in der Sparkasse aus.

Die Kunst-Schau trägt den Titel „Freude des Lebens“ und versteht sich als Renaissance der figürlichen Malerei. „Dieser Stilrichtung habe ich mich verschrieben - auf mittelformatigen Leinwänden, die eine gewisse plakative Wirkung haben“, so die Künstlerin.

Ihre persönlichen Interpretationen der „Freude des Lebens“ zeigen überwiegend Frauenportraits, weibliche Akte und Jagdszenen. Abbildungen von Individuen und Versinnbildlichung einer weitergehenden Thematik. „Schnulzenbilder sind überhaupt nicht mein Stil“, betont Marion Hardes.

Bei ihren Arbeiten verwendet die Malerin Öl- und Acrylfarben. Aber auch eine selbst hergestellte, historische Ei-Tempera-Farbe. „Dies ist eine ganz alte Technik - quasi der Vorreiter der Ölmalerei,“ erklärt Marion Hardes. „Sie besteht aus Farbpigmenten, Ei und Leinöl. Auf der Leinwand wirkt sie nicht so speckig wie manche Ölfarben.“

Farben zum Selbermachen

Zu besichtigen ist die Ausstellung in der Kundenhalle der Sparkassen-Hauptstelle bis zum 30. November. Montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, montags und donnerstags bis 18 Uhr.

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