Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

„Ein einziges Chaos“

WITTEN „Hier herrscht ein einziges Verkehrschaos. Mit anderen Worten ist das nicht mehr zu beschreiben.“ Direkt aus dem Stau an der Ardeystraße meldete sich am Freitag Dietmar Habig, um seinem Ärger Luft zu machen.

„Ein einziges Chaos“

Solange die Husemannstraße noch geperrt ist, quälen sich auch viele LKW durch die Innenstadtstraße.

Durch die zahlreichen Baustellen in der Innenstadt verstopfe derzeit eine Straße nach der anderen. Und die Stadt unternehme ganz offensichtlich nichts, um die Folgen für die Bürger abzumildern.

„In anderen Städten werden in solchen Fällen die Ampelphasen angepasst. So könnte man zum Beispiel für einen besseren Verkehrsfluss aus der Johannisstraße in die Ardeystraße sorgen“, empört sich der Wittener, der im Ardey wohnt und selbst im Bereich der Verkehrsregelung gearbeitet hat.

„Und hier an der Ardeystraße wäre eine gelbe Fahrbahnmarkierung sinnvoll gewesen, damit die kaum genutzten Linksabbiegerspur vom Geradeausverkehr genutzt werden kann“, kritisiert Habig weiter. Doch immerhin. Seit dem frühen Freitagnachmittag hat sich dieses Problem erledigt: Die störenden Asphaltarbeiten im Einmündungsbereich der Husemann- in die Ardeystraße sind abgeschlossen, der Verkehr fließt wieder normal.

Dicke Luft wegen Baustellen

„Wir werden die Husemannstraße voraussichtlich schon bald wieder ganz öffnen können“, kündigte Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke an. Er könne den Ärger von Dietmar Habig durchaus verstehen: „Ich würde selbst in solchen Situationen oft gerne flexibler handeln können. Doch technische und finanzielle Zwänge setzen da Grenzen.“

Die Stadt passe die Ampelphasen in Baustellenbereichen durchaus an - „wo wir die Möglichkeit haben.“ Oft bestünden aber Abhängigkeiten zwischen ganzen Netzwerken von Ampeln: Wenn an einer Stelle Verbesserungen zu erzielen seien, entstünden dann die Probleme anderswo. „Wenn man das Für und Wider abwägt, lohnt sich das oft nicht.“

Hinzukomme, dass sich so manches ältere Ampelmodell nur mühevoll umsteuern lasse: „Das kann dann leicht 3000 bis 4000 Euro kosten. Das lassen wird dann.“ Auch das Aufbringen provisorischer gelber Fahrbahnmarkierungen sei teuer und störe manchmal erst recht den Verkehrsfluss. Ob das Dietmar Habig und all die anderen im Stau wirklich tröstet?

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Foto-Aktion

Wir suchen die schönsten Herbstbilder der Region

Dortmund Stimmungsvoller Frühnebel, leuchtende Wälder und strahlende Sonnenstunden - der Herbst in der Region zeigt sich in all seinen Facetten. Und Sie halten die schönsten Augenblicke mit der Kamera fest? Dann schicken Sie uns die Bilder und wir veröffentlichen sie in einer Fotostrecke!mehr...

Spielplatz in Witten

Passanten treffen auf Zwei-Meter-Schlange

WITTEN Eigentlich ist der Spielplatz am Nöcksken in Vormholz ein ziemlich friedlicher, unauffälliger Ort. Ein paar Passanten staunten allerdings nicht schlecht, als sie neben Klettergerüst und Wald plötzlich auf eine zwei Meter lange Boa stießen.mehr...

Siegerzeit 53 Sekunden

Wettbewerb der Spargelschäler

WITTEN Markt-Treiben, blauer Himmel, was will man mehr? Da gibt´s was: Am Samstag wurde auf dem Rathausplatz der stadtbeste Spargelschäler ermittelt.mehr...

Lok Witten

Unglück an der Zugspitze: Veranstalter von Staatsanwaltschaft vernommen

MÜNCHEN/WITTEN Der Tod der beiden Männer bei dem Extrem-Berglauf auf die Zugspitze am Sonntag geht vor allem auf Unterkühlung der Sportler zurück. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag nach der Obduktion mit. Jetzt trauern die Wittener Sportskameraden des verstorbenen Uwe Moldenhauer um ihn. Unterdessen wurde der Veranstalter als Zeuge vernommen.mehr...

Lok Witten

Wittener stirbt bei Extrem-Berglauf auf der Zugspitze

GARMISCH-PARTENKIRCHEN/WITTEN Tödliches Drama auf der Zugspitze: Bei einem Extrem-Berglauf sind am Sonntag zwei Männer ums Leben gekommen, darunter ein 41-jähriger Mann aus Witten. Mit Bestürzung reagierten die Verantwortlichen des Triathlon Team Witten, als sie vom Tod des Vereinsmitglieds Uwe M. erfuhren. Es war der erste Berglauf für den Marathonläufer. Einer seiner Teamkollegen war aufgrund des schlechten Wetters zuvor umgedreht.mehr...

Lok Witten

Männergesangsverein "Deutsche Eiche" hat Nachwuchssorgen

BUCHHOLZ „Wenn ich mal eine Durchhänger habe, geht es mir nach zwei Stunden Probe gleich viel besser“ wirbt Josef Lutz, der zweite Vorsitzende des Männergesangvereins (MGV) „Deutsche Eiche“ 1880 Hammertal, für das Chorsingen.mehr...