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Einigung bei Kronenbrot

WITTEN Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) veröffentlichte in der Nacht zu Mittwoch das Ergebnis der Urabstimmung bei der Fa. Kronenbrot für die NGG-Mitglieder in den Werken Witten, Würselen und Köln. 92,4 Prozent der organisierten Kronenbrot-Mitarbeiter haben damit jenem Ergebnis zugestimmt, das in der vorigen Woche in einem kurzfristig anberaumten Gespräch mit den Arbeitgebern ausgehandelt wurde.

Einigung bei Kronenbrot

Kronenbrot in Witten.

NGG-Verhandlungsführer Peter Mogga: „Alle Großbäckereien und deren Beschäftigte in Deutschland schauten gespannt auf die Tarifauseinandersetzung bei Kronenbrot.

Warnstreiks

Durch Warnstreiks und die Bereitschaft der Gewerkschaftsmitglieder, in unbefristete Streikmaßnahmen zu treten, konnte die NGG verhindern, dass die industriell fertigende Großbäckerei Kronenbrot für die neu einzustellenden Mitarbeiter in die billigeren Tarife des Bäckerhandwerkes flüchtete. Dies war auch ein Solidarkampf gegen Ungleichbehandlung und -bezahlung für gleiche Arbeit auf Dauer.“

Durch das zustimmende Votum sieht das Ergebnis nun in groben Zügen offiziell folgendermaßen aus:  

  • Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen ab dem 1. Oktober 2007 um drei Prozent, ab Oktober 2008 um 2,3 Prozent und ab dem Oktober 2009 um mindestens 3 Prozent.
  • Die Lohntabelle wird für ab November 2007 eingestellte Beschäftigte um zwei Eingangsgruppen ergänzt: Im ersten Jahr beträgt das Entgelt 90 Prozent der jeweiligen Lohngruppe, im zweiten Jahr 95 Prozent und nach 24 Monaten dann 100 Prozent der jeweiligen Lohngruppe.
  • Der Arbeitgeber verpflichtet sich, jede Maßregelung wegen der Teilnahme an Arbeitskampfmaßnahmen zu unterlassen.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass sowohl unsere Mitglieder wie auch die Firma Kronenbrot mit diesem Ergebnis gut leben können“ so Rolf Muckel, Gesamtbetriebsratvorsitzender für alle drei Werke. „Für die Lohnkosten gibt es eine Planungssicherheit bis Ende September 2010. Dies erlaubt es, im Wettbewerb mit den anderen Großbäckereien zu bestehen.“

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