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Stadtwerke Bochum

Einsparpotenzial mit Fernwärmetrasse

BOCHUM Das Einsparpotenzial ist gewaltig: Mit der Sanierung der rund 4,5 Kilometer langen Fernwärmetrasse quer durch Bochum und dem Umbau des Heizkraftwerks in Hiltrop vermeiden die Stadtwerke rund 2700 Tonnen Kohlendioxid. Jährlich.

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Die Fernwärmetrasse folgt der gezeigten Straßenführung.

An der Castroper Straße wir derzeit gearbeitet - ein Teilstück der über vier Kilometer langen Fernwärmeleitung.

„Die Wärmeverluste, die in Zukunft vermieden werden, reichen aus, um rund 1000 Einfamilienhäuser mit Wärme zu versorgen“, erklärt Geschäftsführer Dietmar Spohn. Zunächst einmal muss das Unternehmen jedoch kräftig investieren. Allein die Sanierung der Leitung verschlingt zwölf Millionen Euro. Bis zum Herbst des nächsten Jahres sollen die Bauarbeiten, die gerade den Verkehr auf der Castroper Straße beeinträchtigen, abgeschlossen sein. Weitgehend unbemerkt von der Bevölkerung wird jedoch der mit Abstand aufwändigste Teil des Projektes im Heizkraftwerk in Hiltrop realisiert. Hier bauen die Stadtwerke eine neue Gasturbine ein, die die Effizienz der Anlage maßgeblich steigern soll. Dazu tauschen die Stadtwerke die Dampfturbine aus, die den Dampf des sogenannten Abhitzekessels in elektrische Energie umwandelt. Für den Umbau des Kraftwerks nehmen die Stadtwerke 45 Millionen Euro in die Hand.

Das klare Bekenntnis zur Energiewende wollen die Stadtwerke auch mit einem weiteren Projekt unterstreichen. Die Trianel – ein großer Verbund von Stadtwerken – plant neue Windanlagen an Land. Voraussichtlich soll sich die Gesamtinvestition auf 200 Millionen Euro belaufen. Die Stadtwerke planen einen Anteil von 15 Prozent. Allerdings stehen die Entscheidungen der Aufsichtsgremien noch aus. Geschäftsführer Spohn lässt aber keinen Zweifel daran, dass die Stadtwerke großes Interesse an dem Projekt haben. Das gilt auch für die Wärmenutzung des Grubenwassers an der stillgelegten Zeche Robert Müser in Werne. Interessant ist es aus zwei Gründen. Die Stadtwerke wollen Erfahrungen sammeln, die sich vielleicht auf andere stillgelegte Zechen übertragen lassen. Angesichts der Förderung durch den Bund ist das Projekt auch wirtschaftlich interessant.  

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