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„Vergoldete“ Ehrung

Eisenbahnmuseum wird mit drei Millionen Euro gefördert

DAHLHAUSEN Ein neues Eingangsgebäude, ein attraktiveres Museumsumfeld und ein Ausbau der Außenanlagen: Dem Eisenbahnmuseum in Dahlhausen soll ein neues, frisches und ansprechendes Antlitz verliehen werden – mithilfe einer Förderung durch das Bundesbauministerium.

Eisenbahnmuseum wird mit drei Millionen Euro gefördert

Das Eisenbahnmuseum in Dahlhausen soll durch die Förderung umgebaut und attraktiver gestaltet werden.

Der geplante Umbau wird mit drei Millionen Euro aus dem Sondertopf „Nationale Projekte des Städtebaus gefördert, wie die Stadt Bochum mitteilte. Sie hatte das Eisenbahnmuseum im Herbst des vergangenen Jahres für die Förderung vorgeschlagen.

Bundesministerin Barbara Hendricks und Staatssekretär Florian Pronold überreichten die Förderurkunde am 20. Mai nun in Berlin an Stadtdirektor Michael Townsend – und die Urkunde adelt das Bochumer Eisenbahnmuseum zu einem „Premiumprojekt“ im Rahmen der „Nationalen Projekte des Städtebaus“. Laut einer Pressemitteilung der Stadt steht das Museum damit nun in einer Reihe mit internationalen Kulturerbe-Städten.

Die offizielle Begründung für die mit drei Millionen Euro „vergoldete“ Ehrung sei die, dass das Geld in Dahlhausen zur „Sanierung eines ehemaligen Bahnbetriebswerkes auf der Basis großen bürgerschaftlichen Engagements als Beitrag zur Entwicklung der Industriekultur und Naturlandschaft“ verwendet werden würde.

Besondere Anerkennung

„Eine großartige Nachricht – und zugleich eine besondere Anerkennung für rund 150 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, zeigte sich Townsend erfreut. Und auch Harald Reese, Leiter des Eisenbahnmuseums, versicherte, dass er und sein Team sich sehr über die Förderung freuen: „Das ist ein sehr wichtiger Schritt in die Zukunft.“

Durch das Förderprogramm könne das Museum laut Stadt jetzt noch attraktiver werden. „Diesen Erfolg errungen haben neben den vielen Mitarbeitern der Einrichtung sowohl Rat und Verwaltung der Stadt Bochum als auch die Bochumer Politiker in Berlin und Düsseldorf, die sich sehr stark für das Projekt engagiert haben“, so Townsend.

Über die Baumaßnahmen hinaus ist auch ein Kauf des Geländes durch den Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) geplant, um damit für Standortsicherheit zu sorgen. Der Erwerb der Grundstücksflächen von der Deutschen Bahn wurde im Frühjahr 2015 in den Gremien des RVR beschlossen. Derzeit fänden noch letzte Vertragsverhandlungen mit der Deutschen Bahn als Eigentümerin statt. Nach Erstellung der Vertragswerke soll der eigentliche Kauf durch den RVR und die Überlassung der Flächen im November dieses Jahres erfolgen, wie Christoph Mandera vom Kulturbüro der Stadt Bochum mitteilte.

Beginn der Baumaßnahmen 2016

Die Ausschreibungen für die bevorstehenden Baumaßnahmen seien nach Abschluss des Architektur-Wettbewerbs zum Jahresende vorgesehen, die Vergabe nach der Erstellung und Genehmigung der Planung für Sommer 2016. „Nach derzeitigem Stand beginnt die Ausführung der Baugewerke im Dezember 2016. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2018 abgeschlossen werden“, so Mandera.

Im Endausbau soll in Dahlhausen ein Museum mit ansprechenden Gebäuden, einem lehrreichen Konzept und hervorragender Aufenthalts- und Erlebnisqualität entstehen, das internationale Ausstrahlung hat.

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