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Entwicklungshilfe für die Kirche

HEVEN „Wir sind ja hier Schafe unter Wölfen", witzelten die katholischen Kabarettisten „Maulflaschen“ bei ihrem Auftritt im evangelischen Gemeindehaus am Steinhügel.

Entwicklungshilfe für die Kirche

„Ich sach dir konkret die Parole – ich bin Christ“. Der „Gangster-Rap“ zum Abschluss kam bei den Zuschauern ganz besonders gut an.

Die hauptberuflichen Religionslehrer und Gemeindereferenten aus Baden-Württemberg machen in ihrer Freizeit „Kabarett von Katholiken für Katholiken“, und nehmen ihre eigene Kirche aufs Korn, um Anstöße für deren Weiterentwicklung zu geben.

So zeigt sich ein Gemeindereferent, gespielt von Wolfgang Wagner, sehr unfreundlich gegenüber der imaginären Mutter am Telefon und möchte nicht auf ihre überkandidelten Terminwünsche zur Taufe ihrer Tochter eingehen. Die soll nämlich während des Schwimmtrainings der Mutter stattfinden.

Als der Referent dann die Frage nach dem Bruttoeinkommen der Familie stellt, kommt es postwendend: „Alles klar, ihre Tochter wird vom Bischof um Dreiviertel fünf im Hallenbad getauft!“

Zentrales Anliegen der einzelnen Kabarettnummern ist der mangelnde Zuspruch, den die Kirche heutzutage gerade von der jüngeren Generation erfährt. Entsprechende „Modernisierungsvorschläge“ unterbreitete die schwäbisch-badische Kombo unter Gelächter der knapp 80 Zuschauer.

So rät Uli Müller als Unternehmensberater Berger von „make money“ dem Bischof Günther Lepold als Vertreter des „weltweit größten global player“ „neben dem Logo mit dem Balkenkreuz künftig wie in der Formel 1 auch Zigarettenwerbung zu machen. Dann erklären Sie Ihre Kirche zum Raucherraum, und schon ist die Kirche voll und die Kneipe leer!“

Als Abschluss und zugleich Höhepunkt des Abends stellten die vier den Erste-Hilfe-Koffer für Pfarrer bei schwindendem Gottesdienstbesuch vor. Unter dem Gejohle der Zuschauer gaben sie dann noch die Gangster-Rapper - Uli Müller: „Ich sach dir konkret die Parole: Ich bin Christ“.

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