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FDP lehnt Dirks ab und plädiert für Aschenbrenner

BOCHUM Zum Jahresbeginn wird die städtische Wirtschaftsförderung in eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung "Wirtschaftsförderung Bochum" überführt. Vorgesehen als Geschäftsführer ist der bisherige Amtsleiter Heinz-Martin Dirks (Foto 1).

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Dessen Wahl zum Geschäftsführer ist für die FDP-Ratsfraktion allerdings ausgeschlossen: "Zum einen läuft gegen ihn noch ein Disziplinarverfahren wegen der fehlerhaften Vergabe der Imagekampagne ,Bochum macht jung?; Ergebnisse aus diesem Verfahren liegen der FDP nicht vor.

Posten ausschreiben

Zum anderen bewertet die FDP-Ratsfraktion die bisherigen Arbeitsleistungen von Heinz-Martin Dirks als "eher durchschnittlich, so dass keinerlei Grund besteht, ihm dieses neue Amt zu übertragen." Darüber hinaus, so die Kritik, hätte der Posten öffentlich ausgeschrieben werden sollen, um eine möglichst qualifizierte Führungspersönlichkeit für diese Aufgabe zu finden.

Da allerdings zum 1. Januar 2008 ein Geschäftsführer bestellt werden muss, sei nun ein neuer Personalvorschlag gefragt, der bis zur Findung eines qualifizierten Geschäftsführers ab dem 1. 1. zumindest übergangsweise als Geschäftsführer fungiert.

Ohne Aufgabe

Es gebe allerdings einen Kandidaten, der erste Wahl für die FDP ist: Der jetzige Wirtschaftsförderungsdezernent Paul Aschenbrenner wäre mit der Neugründung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ohne Aufgabe und durch seine lange Erfahrung auch der richtige Mann, um das Dezernat zu einem Eigenbetrieb umzubauen.

Verwundert zeigt sich der FDP-Fraktionsvorsitzende Jens Lücking (Foto 2) auch darüber, dass nicht, wie in der Eigenbetriebsverordnung vorgesehen, der Personalvorschlag vom Betriebsausschuss eingebracht wird, sondern von der Verwaltung, der auch Dirks angehört. "Wenn ein verdienter Sozialdemokrat mit diesem Posten belohnt werden soll, dann kann es auch Paul Aschenbrenner sein", so Lücking.

 

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