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Komfort gefragt

Fahrradfest an der Jahrhunderthalle

BOCHUM Es ist gesund, Co2-neutral und macht einfach Spaß: Radfahren wird zunehmend zur Alternative zum Auto. Ob motorisiert oder mit individuellem Design, das Fahrrad von heute ist alles andere als langweilig.

Fahrradfest an der Jahrhunderthalle

E-Bikes, also Fahrräder mit Motor-Unterstützung, sind immer mehr im Kommen, vertreiben aber die altbekannten Fahrräder nicht.

Auch Fahrräder müssen mit der Zeit gehen. Deshalb E-Bikes immer mehr im Kommen sind. Beim diesjährigen Fahrradfest an der Jahrhunderthalle haben viele Stände auf die elektronischen Fahrräder umgerüstet. Aber auch das klassische Fahrrad ist noch lange nicht vom Markt. Wenn es auch immer individueller wird.    Stolz präsentiert Edgar Klitsch sein multifunktionales Dreirad. Je nach Wunsch kann man das Vehikel zum Rollstuhl oder Fahrrad für bis zu drei Personen umfunktionieren. „Das Fahrrad ist vor allem für Eltern mit spastischen Kindern oder ängstliche Personen geeignet, die sich in zwei Meter Höhe nicht wohl fühlen.“

Komfort ist allgemein ein großes Thema. Das sieht man beispielsweise an der wasserabweisenden Fahrradjeans oder dem Fahrradhelm-Verschluss mit Magnetverschluss. Oder eben auch an den E-Bikes. Ein Motor unterstützt den Fahrer unterschiedlich stark, sodass jeder Berg geschafft werden kann. Aber dass die Komforträder mit dem altbekannten Zweirad konkurrieren, dass will Rahmenbauer Sven Krautscheid nicht glauben: „Die E-Bikes vertreiben die klassischen Fahrräder keinesfalls. Ich glaube, der E-Bike-Markt kommt höchstens noch zusätzlich oben drauf.“  

Fahrradfest an der Jahrhunderthalle

Erfinder Edgar Klitsch stellt sein multifunktionales Dreirad für bis zu drei Personen vor. Die Produktion dauerte insgesamt rund fünf Jahre.
Reflektierende Fahrradhelme mit Magnetverschluss für Kinder sind zur Zeit der neueste Hit.
Das "Bullitt" kann bis zu 100 Kilogramm zusätzliche Last transportieren und ist vor allem in Skandinavien zur Zeit sehr erfolgreich.
Der Laden "Asphalthelden" druckt auf Wunsch auch Logos auf Fahrräder.
Die Schalke-Klingel verkauft sich in diesem Jahr besonders gut.
Metropolräder sollen in Zukunft immer öfter in Städten stehen und den Kunden ermöglichen, überall ein Fahrrad zu nutzen.
Zwischen musikalischen Einlagen wurde das Konzept der Metropolräder erklärt.
Was man alles tun kann, wenn man sein Rad zu beherrschen weiß, zeigten ein paar BMX-Fahrer.
"Fixies" heißen diese Fahrräder ohne Licht, Bremse und Leerlauf.
Nicht nur für das Auge wurde etwas geboten, auch das Ohr kam nicht zu kurz beim Fahrradfest an der Jahrhunderthalle.
Wer wollte, konnte bei munterer Musik das eine oder andere Fahrrad ausprobieren.
Nicht nur mit dem Rad ging es beim Fahrradfest vorwärts.
Dieser antiquare Schatz wurde nur wenig aufgebessert, um den Scharm zu wahren.
Uwe Leppelmeier betreibt Fahrradbau als Kunst. Dieses Fahrrad beispielsweise wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad.
E-Bikes, also Fahrräder mit Motor-Unterstützung, sind immer mehr im Kommen, vertreiben aber die altbekannten Fahrräder nicht.
Auch das Fahrradfahren kann eine Kunst sein, wie auf der Rampe in der Mitte des Geländes bewiesen wurde.

Denn auch ohne Motor gibt es viele Räder zum Kauf. Hier zählen oft Individualität und Einzigartigkeit. Das kann bei einer Messingklingel mit schönerem und längerem Klang über Aufschriften bis hin zum vollkommen selbst gestalteten Fahrrad gehen.

Einer dieser außergewöhnlichen Radkonstrukteure ist Uwe Leppelmeier. Er hat unter anderem das Ziel, Fahrräder und Kunst zu verbinden. „Man soll das Fahrrad zum Beispiel über das Sofa hängen und bei Bedarf abnehmen können.“ „Bockart“ nennt er diese ungewöhnliche Idee. Nicht nur Fahrräder, auch Sehenswürdigkeiten, die gut mit dem Vehikel zu bereisen sind, wurden präsentiert. So zum Beispiel der Duisburger Stadtteil Marxloh oder die Cranger Kirmes

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