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Universität Witten/Herdecke

Fakultät für Kulturreflexion wird ausgebaut

ANNEN Die Fakultät für Kulturreflexion der Universität Witten/Herdecke (UWH) wird ausgebaut. Dies hat der Aufsichtsrat der ältesten Privatuniversität Deutschlands auf seiner letzten Sitzung beschlossen. Die Professorenstellen werden verdoppelt, die Theorie-Praxis-Verzahnung verstärkt.

Mit seinem positiven Votum zur Reakkreditierung der Uni hatte der Wissenschaftsrat im vergangenen Jahr die umfangreichen Maßnahmen gewürdigt, welche die UWH zur Neuausrichtung und Weiterentwicklung ihres Profils in Forschung und Lehre ergriffen hat. Gleichzeitig hatte er in seinem Reakkreditierungsvotum aus dem Juli 2011 aber auch moniert, dass die Fakultät für Kulturreflexion, gemessen an der Breite der von ihr vertretenen Fachbereiche, mit einer Personalausstattung von 4,5 vollzeitäquivalenten Professorenstellen zu klein sei, um ein eigenständiges Promotionsrecht auszuüben."Kritik ernst genommen" Vor diesem Hintergrund sprach er die Auflage aus, die Fakultät für Kulturreflexion entweder aufzulösen oder aber durch eine zumindest Verdoppelung der hauptberuflichen Professorenstellen innerhalb von zwei Jahren personell zu stärken.

"Wir haben die Kritik des Wissenschaftsrates erneut sehr ernst genommen und intern mit allen Beteiligten intensiv geprüft, ob und wenn ja unter welchen Voraussetzungen wir uns den von uns favorisierten Ausbau der Fakultät für Kulturreflexion auch tatsächlich leisten können", so Prof. Martin Butzlaff, Präsident der UWH.Theorie-Praxis-Verzahnung Bereits im Oktober des vergangenen Jahres war eine Kommission eingesetzt worden, die in enger Kooperation mit den Fakultäten für Wirtschaftswissenschaft und Gesundheit verschiedene Optionen geprüft und schließlich ein abgestimmtes Konzept zur Weiterentwicklung der Fakultät für Kulturreflexion vorgelegt hat. Das hier entstandene Konzept zur Zukunft der Fakultät sieht neben der personellen Stärkung auch eine noch stärkere Theorie-Praxis-Verzahnung vor und rechnet in dem von der Fakultät angebotenen Studiengang "Philosophie und Kulturreflexion" (B.A. und M.A.) mit weiter steigenden Studierendenzahlen."Riesenschritt für uns"

Auf seiner letzten Sitzung hat nun der Aufsichtsrat beschlossen, die Fakultät zu erhalten, das Zukunftskonzept umzusetzen und, wie vom Wissenschaftsrat gefordert, auf neun Professorenstellen auszubauen. "Das ist ein Riesenschritt für uns, finanziell, aber auch inhaltlich. Mit dieser Entscheidung stellen wir die Weichen für eine weitere Stärkung der Fakultät für Kulturreflexion", kommentiert Martin Butzlaff das positive Signal des Aufsichtsrates. "Mit aktuell rund 1450 Studierenden sind es schon heute so viele wie noch nie zuvor. Und bedingt durch die Einrichtung attraktiver neuer Studiengänge werden wir bis Ende 2013 auf 1700 bis 1800 Studierende wachsen", so Butzlaff weiter.

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