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Rheinischer Esel

Familienfest und Spendenlauf zur Eröffnung

WITTEN/BOCHUM Mit einem Familienfest und einem großen Benefizlauf der Volksbank Bochum Witten wird am Samstag, 7. Juli, der Rheinische Esel eröffnet. Zum Tag der Genossenschaft gibt es zwischen 13 und 17 Uhr Spiel- und Spaß. Zeitgleich startet ein Spendenlauf für jedermann.

Familienfest und Spendenlauf zur Eröffnung

Der Rheinische Esel wird zur Eröffnung am 7. Juli zur Kulisse für einen großen Wettbewerb. Daher können (v.l.) Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Gerhard Zielinski, Leiter des Bochumer Umweltamtes, und Volksbank-Vorstand Uwe Schulze-Vorwick mit den zugehörigen T-Shirts für den Spendenlauf werben.

Zeitgleich startet der Spendenlauf für jedermann. Vier Gruppen – vom Leistungsträger bis zum Spaßläufer – machen sich zeitversetzt und aus zwei Richtungen auf den Weg. Die Läufer aus Bochum und Witten treffen sich dann in der Mitte beim Familienfest am Sonnenschein. Während die Bochumer Strecke vier Kilometer lang ist und an der Oberstraße beginnt, begeben sich die Wittener an der Brunebeckerstraße auf ihre 5500 Meter lange Tour. Das Startgeld von zehn Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder fließt an das Wittener Palliativnetz und an den Bochumer Verein „Aktiv gegen Brustkrebs.“

Zunächst war eine Voreröffnung angedacht, beim Pressetermin am Montag in Witten gab es dann aber nur eine Baustellenbesichtigung. „Wir können die Strecke noch nicht offiziell freigeben, weil die Querung der Pferdebachstraße noch nicht geregelt ist“, bedauert Barbara Bokel aus dem Planungsamt. Die Verkehrssicherheit sei noch nicht gewährleistet. Doch bis zum 7. Juli soll alles so weit sein. Noch fehlt am Ledderken das Geländer für die Radrampe hoch zum „Esel“. Außerdem steht dort noch eine Pflasterung aus. Bokel: „Sie findet sich an allen Verknüpfungspunkten.“ „Auf den letzten Drücker hat sich zudem gezeigt, dass wir im Bereich Bochum/Stockum wegen privater Interessen eine ganz andere Zuwegung bauen müssen als geplant“, ergänzt Stadtbaurat Markus Bradtke. Die Rampe soll nun am Ponyhof entstehen. Der schon bald vollendete Ausbau der fast sieben Kilometer langen ehemaligen Bahntrasse Rheinischer Esel zum Fuß- und Radweg, so Bradtke, wäre mit dem städtischen Nothaushalt eigentlich nicht möglich gewesen. Dennoch habe die Bezirksregierung wohlwollend den Bau von Trasse und Brücken aus Förderprogrammen für den Straßenbau unterstützt. „Dass es auf dem Radweg auch schön und gemütlich wird, verdanken wir der Volksbank.“ Sie spendete 25.000 Euro für Bänke, Sitzgruppen und Aussichtsplattformen.“ Zwei besonders schöne, bunt gestaltete Bänke stellt die Wabe am Bahnsteig der Schule am Sonnenschein auf. Derzeit sind für den Spendenlauf am Eröffnungstag schon 70 Läufer angemeldet. „Wir hoffen auf 500 an jedem der beiden Startpunkte“, setzt Stadtmarketingleiter Robert Lohkamp auf eine große Beteiligung.

Nach der Anstrengung können sich die Läufer auf dem Familienfest erholen, bei dem Esther Münch, „die Reinigungsfachkraft aus dem Ruhrgebiet“, für Stimmung sorgen wird. Auch Landtagspräsidentin Carina Gödecke hat ihr Kommen bereits zugesagt. Es wird wohl März werden, bis auch die nötige Beschilderung am Rheinischen Esel und „seinen Ohren“ hängt. Diese Bezeichnung weist auf Anschlüsse an bereits vorhandene Radwege hin: Das „Dortmunder Ohr“ führt von den „Sieben Planeten“ an Kley und Oespel vorbei über Stockum nach Hombruch und Kruckel. Das „Bochumer Ohr“ leitet die Radler von Langendreer ins Ölbachtal, zum Stausee und über den Ruhrtalradweg zur Ruhrstraße.    

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