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Enorme Beteiligung

Fast 500 Bochumer machen Vorschläge für Blitzer-Marathon

BOCHUM Die Beteiligung der Bochumer Bürger am Blitz-Marathon ist überwältigend: Bis zum frühen Abend gaben 138 Anrufer und 335 E-Mail-Schreiber ihre Vorschläge für die zweite große Blitzer-Aktion der Polizei ab. Auch wenn nicht alle Vorschläge berücksichtigt werden können, freut sich Polizeisprecher Volker Schütte über das Interesse.

Fast 500 Bochumer machen Vorschläge für Blitzer-Marathon

Die Polizei will die Raser bremsen, um schwere Unfälle zu verhindern.

Am Dienstagmorgen um acht Uhr liefen bereits die Telefone heiß, bis zehn Uhr waren 50 Anrufe und 288 E-Mails eingegangen. Schon um diese Uhrzeit ist klar, dass alle Vorschläge beim Blitzer-Marathon am 3. Juli nicht bewältigt werden können. „Aber das heißt nicht, dass sie nicht später berücksichtigt werden – wir freuen uns über das große Interesse.“

Schon dass über die Blitzer-Aktion so viel gesprochen wird, habe zur Folge, dass die Leute langsamer fahren, erklärt der Polizeibeamte. Aber dann darf man trotzdem nicht nur reden, sondern muss auch blitzen. Konkrete Stellen, an denen es hakt, liegen jetzt vor. Die Leute haben an bestimmten Straßen subjektiv den Eindruck, „hier wird zu schnell gefahren“, sagt Schütte. Die Polizei wertet ab heute die Vorschläge aus, viele haben sich gedoppelt. „Außerdem müssen wir prüfen, ob überhaupt Blitzerstellen eingerichtet werden können.“ Kurz vor 18 Uhr waren es am Dienstag stolze 138 Anrufe und 335 E-Mails. Die Tendenz ging am Nachmittag zu Straßen wie dem Werner Hellweg, der Glücksburger Straße und der Kemnader Straße. „Es wurden auch viele Stellen genannt, an denen schon geblitzt wird, das haben die Leute, die nicht kontrolliert werden, einfach nicht bemerkt“, so Schütte.

Auch Spielstraßen werden angesprochen, weil viele Autofahrer meinen, das blaue Spielstraßen-Schild bedeute dasselbe wie eine 30-Zone. „Das stimmt natürlich nicht, es bedeutet Schritt-Tempo –  und das ist wirklich sehr langsam.“ Insgesamt läuft die Aktion sehr gut, findet der Sprecher. Erstaunt ist Volker Schütte über das Verständnis der Bürger für die Notwendigkeit von Blitzgeräten. „Wir machen das nicht aus Schikane und um ein paar Knöllchen zu verteilen – zu schnelles Fahren kann tödlich sein.“ Im Gegensatz zu früher gehe die Polizei heute offener mit Blitzern um. „Wenn wir kommunizieren, wo und wann geblitzt wird, wird angepasster gefahren.“ Wirklich betroffen seien ja auch nur die Bürger, die geblitzt werden – „und dann wissen die Leute, dass sie zu schnell waren“.

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