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Flüchtiger Unfallfahrer und Kürbis als Wurfgeschoss

WITTEN Zeugen sucht die Polizei für zwei Straftaten, die in Witten begangen wurden.

Flüchtiger Unfallfahrer und Kürbis als Wurfgeschoss

In den frühen Morgenstunden am Sonntag gegen 5 Uhr wurde eine an der Pferdebachstraße in Stockum wohnende Wittenerin durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Was sie nicht wusste: Ihr vor dem Haus stehender roter Peugeot wurde durch einen Unfall rund sieben Meter weit auf den Gehweg geschoben, obwohl ein Gang eingelegt und die Handbremse angezogen waren. Dieses unfallbeschädigte Auto meldet ein Anrufer dann gegen 7 Uhr bei der Wittener Polizei.

Das Fahrzeug des geflüchteten Unfallverursachers hat Spuren hinterlassen. So finden die Beamten Lack- und Glassplitter, die von einem weißen Ford stammen. Darüber hinaus entdecken die Polizisten auf der Fahrbahndecke Rückstände einer Kühlflüssigkeit. Und Tröpfchen für Tröpfchen bewegt sich diese Spur von der in Höhe der Hausnummer 223 gelegenen Unfallstelle fort  - in deutlichen Schlangenlinien.

Meter für Meter verfolgen die Beamten diese Tropfspur. Nach rund 1200 Meter biegen sie in die Liegnitzer Straße ab und werden fündig. Dort, am Straßenrand, steht ein stark unfallbeschädigter Ford Transit mit Dortmunder Kennzeichen - verschlossen und mit angezogener Handbremse. Der Schaden an dem Wagen wird auf rund 6000 Euro geschätzt. Der Kleintransporter wurde sichergestellt.  Die Unfallfluchtermittler aus dem Bochumer Verkehrskommissariat bitten unter der Rufnummer 0234 / 9095205 um Zeugenhinweise.

Ein Kürbis mit  einen Durchmesser von zwei Zentimetern nutzte ein noch unbekannter Täter am 17. November als Wurfgegenstand. Gegen 15.40 Uhr am Bommerfelder Ring in Bommern in Höhe der Hausnummer 7 wurde er gegen einen Linienbus der BOGESTRA geworfen, der in Richtung Bodenborn unterwegs war. Der  Wurfgegenstand flog durch das geöffnete Fenster in den Innenraum des Busses und verletzte den Fahrer (43) nicht unerheblich am Arm.

Der Wittener stoppte sofort das Fahrzeug, konnte aber am Straßenrand keine Person mehr erkennen, die als Kürbiswerfer in Frage kommt.

Dieser muss aber mit großer Wucht geworfen haben, denn der 43-Jährige konnte seine Fahrt nicht mehr fortsetzen und musste einen Arzt aufsuchen.

Das Bochumer Verkehrskommissariat ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr. Hinweise  unter Rufnummer 0234 / 9095205.

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