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Frank Goosen spielte in der WerkStadt groß auf

WITTEN Am Wochenende pilgern die Fußballfans wieder zu Hunderttausenden in die Stadien. Aber warum? „Weil Samstag ist“, weiß Frank Goosen, der davon am Donnerstag in seinem neuen, gleichnamigen Programm in der WerkStadt berichtete.

Frank Goosen spielte in der WerkStadt groß auf

Frank Goosen spielte die 90 Minuten in der WerkStadt locker aus.

Kurz nach dem Anpfiff in der vollbesetzten WerkStadt, darunter viele Besucher im Dress und mit Schal des VfL Bochum und einer im provokanten Schalke-04-Shirt, stürmt der bekennende VfL-Fan nach vorne: „Denken vorm Tor ist immer schlecht“, sagt er.

„Deshalb war Gerd Müller so´n guter und ist Kevin Kuranyi solch ein schlechter Torjäger“, fängt der Bochumer die Königsblauen gleich ein. Er selbst „braucht den Wahnsinn“ im Bochumer Stadion, mit all den dummen Sprüchen. Verzichten kann der Vater von zwei Söhnen auf „Einkaufszentren mit angeschlossenem Fußballrasen“ wie die Arena in München, diesem „ungefallenen Autoreifen“, in der keine Stimmung aufkommt.

Wer um 18.48 Uhr geboren wurde, muss ein echter VfLer sein, denn 1848 wurde dieser Verein, den man wohl lieb haben muss, gegründet. Und so will der Mann vom „Bielefeld-Bezwinger“ keine Kindergelderhöhung: Zwölf Mal 154 Euro Kindergeld, das sind im Jahr 1848 Euro. „Alles andere wäre dann kein VfL-Ding mehr“.

Überragend seine Storys, wie er 2006 zur WM, wie damals als Kind, Fußballbilder sammelte und sie tauschte. Mit einem Unterschied: Der kleine Frank wusste auswendig, was fehlte, Herr Goosen braucht jetzt eine Excel-Tabelle dafür: „Fußballbilder sammeln ist viel zu ernst, um es den Kindern zu überlassen“, findet er. Der Fach-Fan, der alles über den „russischen Verein aus der Nachbarstadt“ (S04 wegen des Hauptsponsors) weiß, spielt die 90 Minuten locker aus, und trifft auch noch in der Verlängerung jeden halbwegs gesund gebliebenen Lachnerv.

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