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Frauen, Männer und Infarkte

INNENSTADT Vor allem Patienten, die bereits einen Herzinfarkt hatten, lockte das alljährliche Herz-Seminar am Samstagmorgen ins Sparkassen-Forum.

Frauen, Männer und Infarkte

Die Vorträge beim Herz-Seminar stießen vor allem bei älteren Bürgern auf Interesse.

Unter der Leitung des Kardiologen Professor Martin Bergbauer vom Marienhospital gab es eine Reihe von Vorträgen, die sich unter anderem mit den Fragen auseinander setzten: „Bin ich gefährdet?“ „Herzinfarkt bei Frauen: Was ist anders? Wo liegen die Probleme?“

„Es ist tatsächlich so, dass Frauen ganz anders auf einen Infarkt reagieren als Männer“, stellte Sabine Hauptmann in ihrem Vortrag fest. Die Ärztin der Kardiologischen Klinik des Marienhospitals erklärte den Besuchern, warum es sogar Ärzten nicht immer ganz leicht fällt, bei einer Frau einen Herzinfarkt zu diagnostizieren: „Ein frauenspezifisches Symptom sind Schmerzen im Oberbauch.“ Aber Schmerzen im Oberbauch seien auch für andere Erkrankungen symptomatisch.

Frauen fühlen den Infarkt später

Während das EKG eines Mannes, der einen Herzinfarkt erlitten hat, kaum Fragen offen lässt und den Herzinfarkt meist klar aufzeigt, sind die EKG-Werte von Frauen nach einem Infarkt oft überraschend stabil. Man kann also sagen: Frauen sind zäher als Männer - nur leider ist genau das ihr Problem. Frauen treffen nach einem Infarkt in der Regel eine Stunde später im Krankenhaus ein als Männer. So gelten für Frauen letztlich die gleichen Regeln wie für Männer: Gesund leben, Sport treiben und auf die Ernährung achten.

Dass ein Infarkt weder nur Männer trifft, noch ausschließlich Personen ab 50 Jahren, bestätigt Torsten Knopp, der im Foyer des Zentrums Wiederbelebungsmaßnahmen demonstrierte und den Umgang mit einem Defibrilator vorführte. Er betonte, dass die Altersgrenze für Infarkte gesunken seien: „Es sind subjektive Beobachtungen aus dem Rettungsdienst, denen keine empirischen Forschungen zu Grunde liegen“, gab er zu.

Immer früher gefährdet

Doch aus 20 Jahren Erfahrung im Rettungsdienst meinte er zu beobachten, dass sich die Infarkt-Altersgrenze nach unten verschiebt: . „Ein 40-jähriger Infarktpatient, das war vor 20 Jahren so gut wie unbekannt.“ Dies hat sich definitiv geändert.

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