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Freude am eigenen Besitz

BOCHUM Die eigene Sammlung permanent im Museum präsentieren können – noch ist es ein Wunsch. Ausstellungen sollen den Weg dorthin ebnen.

Freude am eigenen Besitz

Peter Papst, Pina Bauschs Bühnenbildner, hat für die Ausstellung im Museum bereits Modelle geschaffen.

Gleich zwei Ausstellungen werden 2008 Werke aus dem eigenen Besitz in den Mittelpunkt stellen. Museumsdirektor Dr. Hans Günter Golinski stellte am Donnerstag im Kulturausschuss das Programm für das nächste Jahr vor. Fotografien sind beliebt bei den Museumsbesucher, ziehen auch ein jüngeres Publikum an. Die können ab Ende Januar fündig werden. Dabei sind es häufig Maler oder Bildhauer, deren Fotografien das Museum in seinem Besitz hat. Arbeiten kommen unter anderem von Jan Lauschmann, Johannes Brus, Keti Kapanadze und Zofia Kulik, deren Werk erst kürzlich prominent bei der documenta gezeigt wurde.

Großartige Kunstwerke

Malerei aus der eigenen Sammlung wird im Sommer zu sehen sein. Darunter so großartige Werke wie Willi Baumeisters „Laternen auf Blau“, Francis Bacons „Liegende Figur“ oder Gerhard Hoehmes „Aufsteigendes Blau“. Werke also, an denen man sich als regelmäßiger Gast des Hauses gerne immer wieder erfreuen würde. An Ausstelllungen wie die „Fabuloserie“ vor einigen Jahren knüpft „The Message. Das Medium als Künstler“ an. „Es sind Menschen, die den Befehl von andernorts bekommen, sich künstlerisch zu artikulieren“, erläutert Golinski. Sie können nicht auf eine akademische Ausbildung, dafür auf ungebrochene Gestaltungsmöglichkeit setzen.

Kibbuz-Projekt

Im Frühjahr zeigt das Museum George Pusenkoff, einen russischen Künstler, der die Ikonen der Kunstgeschichte mit den Möglichkeiten, die der Computer bietet, konfrontiert. Im Herbst wird Julius Bissier vorgestellt. Die Ausstellung, die der Enkel des Künstlers (1893-1965) angeregt hat, entsteht in Kooperation mit Museen in Lugano und Appenzell. Die Ausstellung „Das Recht des Bildes“ hat zu Kontakten in Israel geführt. In einem Jahr werden die Künstler Faigenbaum und Yassour ihre künstlerische Dokumentation des Lebens im Kibbuz zeigen. Golinski: „Wir wollen den Kibbuz als Lebensutopie beleuchten“.

Pina Bausch

Bereits für letztes Jahr war das Pina Bausch-Projekt vorgesehen. Das aufwendige Projekt, das auf Bühneninstallationen von Peter Papst beruht, konnte damals nicht finanziert werden. Papst schafft basierend auf Inszenierungen von Kyoto-Preisträgerin Pina Bausch für das Museum Erlebnisräume, in denen sich statt der Tänzer die Museumsbesucher bewegen können. Fleißig wurden Sponsoren gesucht. Jetzt sollen ab Oktober 2008 die Installationen Papsts mit Fotografien von Guy Delahaye präsentiert werden. Da passt es gut, dass gleichzeitig in Essen und Wuppertal Tanzfestivals stattfinden.

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