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Musikzentrum

Freude über die Frohe Botschaft

BOCHUM Dass die Stiftung ihre Mittel rechtssicher zur Verfügung stellt, sorgt in der Politik für Freude und Erleichterung. Die Mitglieder des Rates müssen am 28. Juni entscheiden, ob alle auflösenden Bedingungen für den Baubeschluss zum Musikzentrum erfüllt sind.

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SPD-Fraktionschef Dieter Fleskes.

Wolfgang Cordes, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt Bochum.

Felix Haltt ist Sprecher der FPD-Ratsgruppe in Bochum.

Der Vorsitzende der

dankt den mehr als 20.000 Spendern. "Sie haben mit ihrer Spende deutlich gemacht, wie wichtig ihnen das Musikzentrum ist", so Fleskes. Für die SPD ist das Musikzentrum der Kern eines neuen Viktoria-Quartiers. "Das ist auch eine Frage der Stadtentwicklung und mit Blick auf das City-Tor Süd eine Frage der Wirtschaftsförderung", betont Fleskes. Weiter heißt es: Das Land habe schon vor über einem Jahr seine Bereitschaft erklärt, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Er rechne deshalb mit einer baldigen belastbaren Zusage des Landes. Fleskes erinnert daran, dass die Landesmittel auch den Erhalt der Marienkirche sichern.

„Es ist eine außergewöhnliche Leistung, nun verbindlich die 14,3 Millionen Euro aufzubringen“, erklärt

. Auf dieser Basis müssen jetzt zeitnah die verschiedenen Landesmittel rechtssicher bestätigt werden. Aber auch die Stadtverwaltung muss dringend noch ihre Hausaufgaben machen: "Für die Erfüllung des Ratsbeschlusses ist es jetzt unbedingt erforderlich, dass die Stadtverwaltung eine überarbeitete Planung vorlegt, die sich in dem vorgesehenen Kostenrahmen für die Investitionskosten und für die laufenden Betriebskoten tatsächlich einhält. Wir wollen das Musikzentrum, aber wir wollen es auch zu den vereinbarten Bedingungen", so Cordes weiter. Die Grünen in Bochum sehen das Musikzentrum als wichtigen Beitrag zur kulturellen Stadtentwicklung: „Beim Musikzentrum geht es um mehr als ein neues Zuhause für die Bochumer Symphoniker“, sagt Ralf Lottmann, Sprecher der Grünen, „realisiert werden soll ein offenes Haus für das Jugendsinfonieorchester und viele weitere Ensembles der Musikschule, für Chöre, Orchester, Bands und andere Gruppen aus der Bochumer Kulturszene.“

"Mit der Zusage der Stiftung ist die erste Finanzierungshürde beim Bau des Musikzentrums offenbar genommen", kommentiert

. "Allerdings hat die Hürde beim Überspringen noch mal ordentlich gewackelt. Am anvisierten Stichtag 31. Mai konnte die Stiftung Bochumer Symphonie bekanntlich die Spendengelder noch nicht zusagen. Und auch jetzt wird deutlich, dass der Siegerentwurf noch keine ausreichende Welle der Spendenbereitschaft ausgelöst hat. Sonst müssten die Gründungsstifter nicht mit einer Bürgschaft einspringen." Mit der Zusage der Stiftung könnten nun die weiteren Schritte eingeleitet werden. Haltt: "Durch die Bürgschaft scheint es erst einmal unerheblich zu sein, wie viele Spenden noch bis zur Ratssitzung am 28. Juni eingeworben werden. Die Stiftung hat ihren Teil erst einmal beigebracht. Nun muss die nächste Hürde genommen werden, nämlich die Förderbescheide des Landes. Wir sind gespannt, wie rechtssicher die Förderzusage des Landes vor der Beratung im Rat vorliegt, damit der Finanzierungsplan des Musikzentrums festen Grund erreichen kann."  

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