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Friedrich Lohmann GmbH stiftet Walzgerüst

WITTEN Der ehemalige Obsthof von Haus Herbede, er mausert sich immer weiter zu einem industriegeschichtlichen Kleinod. Mit dem jetzt aufgestellten Koloss eines Walzgerüstes komplettiert sich das Ensemble, das Einblicke gewährt in die Ursprünge der Stahlherstellung.

Friedrich Lohmann GmbH stiftet Walzgerüst

Ein kleiner Industriepark wächst neben Haus Herbede. Die Übergabe von Firmeninhaber Günter Lohmann-Hütte an Bürgermeisterin Sonja Leidemann sowie die Geschäftsführer des Freizeitzentrums Kemnade, Wilfried Perner und Volker Marquaß fand am Montag statt.

Die Friedrich Lohmann GmbH stellte das imposante vier Meter hohe Walzgerüst der Stadt und dem Freizeitzentrum Kemnade zur Verfügung.Anlass ist das 20-jährige Bestehen von Haus Herbede. Direkt am RuhrtalRadweg vor Biergarten-Idylle und grüner Lunge lassen die Relikte der Frühindustrie nicht nur Fachleute staunen.

Das Technikensemble, bestehend aus Kegelradgetriebe zum Turbinenantrieb, Blechwalzgerüst und Kammerwalzgetriebe, gibt auch dem unbedarften Laien eine Vorstellung davon, was Arbeiter früher leisten mussten. Alle Ausstellungsstücke erhalten nämlich bis zum Sommerfest am kommenden Wochenende noch Erklärungs-Tafeln verpasst. Günter Lohmann-Hütte, vom benachbarten Edelstahlunternehmen überreichte gestern das Walzgerüst als Highlight der kleinen historischen Industrie-Ausstellung an Bürgermeisterin Sonja Leidemann und die Geschäftsführer des Freizeitzentrums Kemnade, Volker Marquaß und Wilfried Perner. Dabei unterstrich er die Absicht seines Unternehmens, die industriellen Wurzeln am Standort Herbede der Nachwelt erhalten zu wollen. Was anschließend Bürgermeisterin Leidemann lobend würdigte.

„Damit wird Bewusstsein geschaffen für Werte, die Unternehmen vor Ort geschaffen haben.“ Für das außerordentliche Engagement der Lohmann-Geschäftsführung zur Attraktivitäts-Steigerung des Umfeldes dankte Sonja Lohmann besonders herzlich. Damit das schmucke, bereits 1962 bei Lohmann ausgebaute und als Reserve gehaltene Walzgerüst überhaupt neben Haus Herbede Platz nehmen konnte, musste am vergangenen Donnerstag schweres Gerät aus Wuppertal anrücken. Mit einem 160-Tonnen-Kran wurde der 42-Tonnen-Koloss verladen und auf die knapp 500 Meter lange Strecke geschickt.

Im Schritt-Tempo ging es vom Lohmann-Werk zur Von-Elverfeldt-Allee. Nach gut 20 Minuten war der Transport am Ziel. Dort kam erneut der Kran zum Einsatz, der das Warmblech-Duo-Walzgerüst auf seinen Sockel unterhalb der Herbeder Straße aufbaute. Anschließend wurde das imposante Handrad montiert, das einen Durchmesser von 2,50 Meter hatte und der Einstellung des Walzenspaltes diente. Mit rund 20 000 Euro ließ sich die Firma Friedr. Lohmann GmbH die Restaurierung des technischen Kulturgutes einiges kosten.

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