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Galladé: Schmerzgrenze bald erreicht

WITTEN Im Oktober musste die Belegschaft des Autozulieferers Galladé auf ihr Geld warten, jetzt herrscht auf den Konten wieder Ebbe.

Galladé: Schmerzgrenze bald erreicht

Schleppende Zahlungen waren schon vor Wochen Thema einer Kundgebung auf dem Firmengelände.

„Die finanzielle Lage der Kollegen verschlechtert sich zusehends. Von den 212 gewerblichen Mitarbeitern haben nur 20, die der Betriebsrat als bedürftig eingestuft hat, die Hälfte ihres Geldes für September erhalten. Auch die 51 Angestellten haben die Hälfte ihrer Gehälter bekommen. Alles andere steht noch aus“, schildert der Betriebsratsvorsitzende Frank Ellerkamp.

„Auf der Zielgeraden“

Unternehmenssprecher Thomas Schulz erklärte am Dienstag, dass man bei Verhandlungen mit einem Investor „auf der Zielgeraden“ sei. Dass es sich dabei um Interessenten aus Italien handele, wollte er allerdings nicht bestätigen. Keinesfalls wolle er die laufenden Verhandlungen durch vorschnelle Mitteilungen gefährden. Firmeninhaber Ulrich Galladé sei jedoch zuversichtlich, bis zum Ende des Monats Ergebnisse präsentieren zu können.

Zu Italienern und einer möglichen Holding in Luxemburg wollte sich auch Frank Ellerkamp gestern nicht äußern. Natürlich hofft auch er auf einen starken Investor: „Aussagen, dass man Standort und Arbeitsplätze erhalten will, reichen uns nicht. Da ist schon ein schlüssiges Konzept nötig.“

Kollegen sehen sich um

Verständnis hat Ellerkamp für Kollegen, die sich angesichts der langen Phase der Unsicherheit anderweitig umsehen: „Im letzten Monat haben drei Kollegen den Arbeitsplatz gewechselt. Schließlich ist es nicht so, dass es für Facharbeiter keine Jobs gibt. Wir haben hier zwar eine gute Truppe mit einer besonderen Verbundenheit zum Unternehmen, aber bald ist die Schmerzgrenze erreicht.“

Zum Ende des Jahres läuft der Sanierungstarifvertrag aus. Die Mitarbeiter wollen wissen, was danach kommt. Schleppende Zahlung von Löhnen und Gehältern, so habe Galladé am 5. Novemeber versichert, gebe es jetzt zum letzten Mal. Die Mitarbeiter vertrauen darauf.

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