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Gas lagert im Sommer in Salzkavernen

WiTTEN Die Stadtwerke haben sich über den Verbund EWMR an einem weiteren Gasspeicherprojekt im münsterländischen Epe beteiligt. Am Montag ist die Gesellschaftsgründung erfolgt. Susanne Linka sprach mit Stadtwerke-Geschäftsführerin Marlies Mathenia über den Hintergrund der Maßnahme.

Gas lagert im Sommer in Salzkavernen

Stadtwerke-Geschäftsführerin Marlies Mathenia.

Warum speichert man denn überhaupt Gas? Mathenia: Es geht darum, dass wir den Gaspreis für unsere Kunden stabil halten wollen. Wir lagern das Gas ein, das wir im Sommer zu günstigeren Preisen von den Förderländern Russland und Norwegen erwerben, das aber zu dieser Jahreszeit nicht gebraucht wird. Im Winter, wenn das Gas benötigt wird, kann es preiswerter an die Kunden abgegeben werden.

Wie lagert man denn Gas? Mathenia: Es wird in einen großen Hohlraum einer alten Salzkaverne im münsterländnischen Epe gepumpt.

Wer ist noch an dem Projekt beteiligt?

Wann kann das Gas verbilligt fließen? Mathenia: Der Speicher wird erst zwischen 2012 und 2014 in Betrieb gehen.

Wie viel investieren die Stadtwerke Witten? Mathenia: Das sind 1,65 Mio. €.

Ist das die erste Beteiligung dieser Art? Mathenia: Nein, es gibt noch einen Speicher in Epe, an dem wir gemeinsam mit insgesamt elf Partnern beteiligt sind.

Können die Wittener da jetzt schon vom stabileren Gaspreis profitieren? Mathenia: Nein, der Speicher geht erst 2008 in Betrieb.

In Anbetracht aller Rahmenbedingungen: Wenn Sie von stabilem Gaspreis sprechen, meinen Sie doch bestimmt nicht, dass er nicht mehr ansteigen wird. Mathenia: Ja, realistisch betrachtet ist es so, dass der zu erwartende Anstieg eben moderater ausfällt.

Von welchen Gas-Mengen reden wir da eigentlich? Mathenia: Wenn beide Speicher in Betrieb sind, können wir mit ihnen 20 Prozent des Wittener Gasverbrauchs in einem Winter abdecken.

Es sind vier Partner aus dem Ruhrgebiet: Die Stadtwerke Essen, Dortmund, Gelsenwasser und die ewmr, an der wir ja mit 20 Prozent beteiligt sind.

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