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Gelungen: Bachchor führte Monumentalwerk auf

WITTEN Louis Spohrs selten gespieltes Oratorium „Die letzten Dinge“ bildete den zentralen Programmpunkt bei der Aufführung des Wittener Bachchores am Samstag in der Johanniskirche.

/
Louis Spohr.

Der Bachchor.

Für dieses monumentale Werk hatte sich der Bachchor gleich mit zwei weiteren Chören verstärkt, dem Kantatenchor aus Gevelsberg sowie dem ev. Jakobus-Chor aus Breckerfeld. Den Orchesterpart hatte das Philharmonische Orchester Ennepe-Ruhr übernommen.

Zu Beginn des Konzertes stand die Hymne „Hör' mein Bitten, Herr“ von Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Dieses Werk war als Vorbereitung für das folgende gewaltige Oratorium gut gewählt. Die Sopranistin Christiane Zywietz-Godland übernahm den Solopart mit klarer und sehr textverständlicher Stimme.

Erlösung Christi war das Thema

Zum ersten Male entwickelte der Chor seine eindrucksvolle Strahlkraft und überzeugte mit sauberer Intonation und ausgewogenem Klangbild. Das folgende Oratorium „Die letzten Dinge“ behandelt textlich das Erlösungswerk Christi. Neben der Sopranistin sangen noch Angela Froemer (Alt), Max Ciolek (Tenor) sowie Tobias Scharfenberger (Bass) und bildeten ein ausgewogenes Solistenquartett, dessen Interpretationen immer überzeugten.

Das Philharmonische Orchester war dem Chor und den Solisten ein aufmerksamer Partner und fiel durch saubere Intonation und rhytmisch festes Spiel auf. Allerdings erwies sich die sparsame Besetzung in den Celli und Bratschen als Nachteil, obwohl drei ausgezeichnete Musikerinnen an den Pulten saßen.

Schwache Bässe sorgten für uneinheitliches Klangbild

Das war in begleitenden Pianostellen durchaus angebracht, bei den klanglich dominanten Fortestellen sorgten schwache Bässe für ein uneinheitliches Klangbild. Hier wäre eine Verstärkung durch weitere Musiker angebracht gewesen.

Spohr hat in dieser Komposition den Chor in den Mittelpunkt gestellt. Dieser Rolle wurde der verstärkte Bachchor im vollen Umfang gerecht. Besonders eindrucksvoll gelang die dramatische Entwicklung beim „Endgericht über Lebende und Tote“. Begleitet von glänzend aufgelegten Orchestermusikern gelang eine erregte Spannung, die sich erst im friedvollen Schlußteil legte und beim majestätischen Schlußchor (Halleluja) in Dankbarkeit wandelte.

Ein gelungener Konzertabend. Das Publikum dankte mit reichlich Applaus.

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