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Gericht glaubt dem Opfer

WITTEN Für eineinhalb Jahre hinter Gitter muss ein 37-jähriger, mehrfach vorbestrafter Wittener, wenn er in den nächsten drei Jahren noch einmal straffällig wird.

Gericht glaubt dem Opfer

Richter Bernd Grewer.

"Hemmungslos und rücksichtslos gegenüber der körperlichen Unversehrtheit anderer Menschen“, so charakterisierte Richter Bernd Grewer den Angeklagten in seiner Urteilsbegründung.

Das Schöffengericht hatte den 37-jährigen Wittener wegen Raub und vorsätzlicher Körperverletzung zu einem Jahr und sechs Monaten Haft verurteilt und sich damit sowohl in seiner Einschätzung wie auch dem Strafmaß der Staatsanwaltschaft angeschlossen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Oktober 2006 bei einem Streit im Drogenmillieu um einen Hund den 22-jährigen Hundehalter mit einem Faustschlag ins Gesicht erheblich verletzte und ihm den Hund gewaltsam entriss. Anschließend soll der Geschädigte unter erheblichen Drohungen gezwungen worden sein, eine Erklärung zu unterschreiben, derzufolge er den Hund an einen anderen Beteiligten übereigne.

Der mehrfach wegen Trunkenheitsdelikten und Bagatell-Diebstählen vorbestrafte 37-Jährige räumte vor Gericht zwar den Faustschlag ein, gab aber an, weder den Hund an sich genommen zu haben noch dem Geschädigten gedroht zu haben.

Das Gericht hielt jedoch die Aussage des Opfers für glaubwürdiger: „Von einer überschießenden Belastungstendenz kann keine Rede sein“, stellte der Vorsitzende Richter auch in Richtung der Verteidigung fest.

Die Aussage des Opfers sei in sich schlüssig und entspreche in allen Details jener, die der 22-jährige bereits kurz nach der Tat bei der Polizei gemacht habe.

Da der 37-Jährige erstmals zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde, setzte das Gericht die Verbüßung auf drei Jahre zur Bewährung aus.

Zur Auflage machte es dem gelernten Koch, 100 Stunden gemeinnützige Arneoi anzuleisten und sich unverzüglich einen Arbeitsplatz zu suchen. 

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