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Zu wenig Gewinn?

Geschäftsbericht der Sparkasse in der Diskussion

WITTEN Rund eine Million Euro Gewinn hat die Sparkasse Witten im vergangenen Geschäftsjahr gemacht. Nicht mehr als im Vorjahr, und das war manchem Ratsmitglied zu wenig: Bei der Vorstellung des Geschäftsbericht im Rat wurde die eine oder andere kritische Stimme laut.

Geschäftsbericht der Sparkasse in der Diskussion

Eine Million Gewinn weist der Geschäftsbericht der Sparkasse aus. Das erschien manchem Politiker des Wittener Stadtrats zu wenig.

Die von Thomas Karpowicz von der WBG zum Beispiel. Er stolperte unter anderem über knapp 21,6 Millionen Euro, die als Zuführung zu einem „Fonds für allgemeine Bankrisiken“ aufgeführt wurden. Ein nach Ansicht von Karpowicz zu groß dimensionierter Eigenkapitalbrocken, der das „gesamte Ergebnis verhagelt.“ Eine Einschätzung, die die Vertreter der Sparkasse nicht so stehen lassen wollten: „Damit wurden lediglich stille Reserven offen gelegt“, erklärte Peter Nehm, Sprecher der Sparkasse Witten, auf Anfrage. Eine Maßnahme, die die Sparkasse-Vorstandsetage mit dem Brüsseler Reformpaket „Basel III“ begründet. „Damit werden die strengeren Vorgaben für das Eigenkapital erfüllt“, so Nehm. Das sei aber „ergebnis-neutral“, würde also so oder so als Gewinn nicht zu Buche schlagen."Keine Prognose wagen" Über die Gesamthöhe der stillen Reserven der Sparkasse gab die Geschäftsführung keine Auskunft. Rund eine Million Euro Gewinn: Das ist auch eine Million weniger als die Sparkasse ab 2016 im Rahmen des Haushaltsanierungsplans an die Stadt Witten abtreten soll. Ob das gelingt und wie – auch dazu konnte die Sparkassen-Leitung nur wenig sagen: „Wir befassen uns gerade mit dem Geschäftsjahr 2012“, so Unternehmenssprecher Peter Nehm. „Aufgrund der unübersichtlichen Lage an den Finanzmärkten können wir keine Gewinnprognose für 2016 wagen.“Bezüge offen gelegt Ob die Sparkasse ihr gesellschaftliches Engagement in Form von Sponsoring von Kultur- und Sportaktivitäten beziehungsweise Spenden für Vereine und Veranstaltungen zurückfahren müsse, könne man noch nicht sagen. Knapp eine Million Euro verteilt die Geschäftsführung der Sparkasse derzeit auf Bürgerstiftung, Sponsoring bzw. Spenden. Wer im Moment wie viel bekommt und wo eventuell der Rotstift angesetzt wird: Auch darüber gab die Geschäftsführung nach Aussage von Peter Nehm keine Auskunft. Offen gelegt wurden dagegen zum ersten Mal die Bezüge der Geschäftsführung. Danach erhielt der Vorstandsvorsitzende Rolf Maasche 368 000 Euro im Jahr, sein Stellvertreter Ulrich Heinemann 328.000 Euro im Jahr.Rückstellungen für Pensionen Die Aufwendungen des Unternehmens für Pensionszahlungen des Vorstands wurden nicht gesondert aufgeführt. Die Rückstellungen für Pensionen der Altvorstände belaufen sich auf 8,5 Millionen Euro. 

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