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Grauen des Krieges in Einzelschicksalen

WITTEN Die Ausstellung „Jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen 1936-1945“ dokumentiert die unmenschlichen Existenz- und Arbeitsbedingungen der Inhaftierten noch bis zum 9. Dezember im Märkischen Museum. Das Modul „Einzelschicksale“ wurde vom Stadtarchiv erarbeitet und greift die Geschichten der 18 Wittener auf.

Grauen des Krieges in Einzelschicksalen

Die Einzelschicksale werden jn der Austellung dokumentiert.

Als am 9. November 1938 in Deutschland Geschäfte und Synagogen zerstört und in Brand gesetzt wurden, wurde die Situation für die Juden immer unerträglicher.

Der so genannten „Reichskristallnacht“ folgte eine Verhaftungswelle von 30.000 Juden bundesweit. Auch Wittener wurden festgenommen - 18 von ihnen kamen in das Konzentrationslager Sachsenhausen.

Aron Safirstein war 55 Jahre alt, als er sich mit seiner Frau Martha und den drei Söhnen während der Reichspogromnacht auf einem Dachboden versteckte.

Sie wurden entdeckt und Vater Safirstein kam in „Schutzhaft“. Bis zum 22. Dezember 1938 wurde er im KZ Sachsenhausen mit der Häftlingsnummer 11790 festgehalten.

Für ein paar Jahre konnte er nach Witten zurückkehren, bevor er im Mai 1943 nach Theresienstadt gebracht wurde. Kurz nach der Befreiung starb Aron Safirstein an Unterernährung.

„Die Frauen der jüdischen Gefangenen schrieben während der Haft Anträge auf Auswanderung. Einigen gelang es, rechtzeitig ins Ausland zu fliehen, in die Staaten, nach Uruguay“, erklärt Dr. Martina Kliner-Fruck, Institutsleiterin des Stadtarchivs und verantwortlich dafür, dass es eine Ergänzungsausstellung gibt. Sehr genau beschreibt sie auf den 14 Plakaten die Lebensgeschichten der 18 Wittener Juden. “   Die Ausstellung „Jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen“ im Märkischen Museum geht bis zum 9. Dezember. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Anmeldung für Schulklassen unter Tel. 5812550.

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