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Bootshausbrand

Angeklagter kommt mit milder Strafe davon

HALTERN Vor dem Schöffengericht am Amtsgericht Marl ist am Montag ein 62-jähriger Halterner wegen fahrlässiger Brandstiftung zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Der Mann hatte eingeräumt, den Brand eines Boothauses in der Stadtmühlenbucht im Dezember 2013 verursacht zu haben.

Angeklagter kommt mit milder Strafe davon

Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer.

Da der Angeklagte bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten ist, wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss der Halterner 100 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Halterner aufgrund einer Unachtsamkeit das verheerende Feuer auslöste. Über 300 Boote waren in der Nacht zum 7. Dezember den Flammen zum Opfer gefallen. Der entstandene Sachschaden betrug laut Staatsanwaltschaft etwa 450.000 Euro.

Über seinen Pflichtverteidiger ließ der Angeklagte erklären, dass er sich an dem besagten Abend mit einem Schraubenzieher Zutritt in einen Aufenthaltsraum des Bootshauses verschafft habe. Offenbar hatte er schon häufiger dort übernachtet. Um sich gegen die Kälte zu schützen, habe er sich mit einer Decke zugedeckt und einen Elektroheizstrahler aufgestellt. Dann sei er plötzlich durch Flammen und Rauch geweckt worden. Er habe noch versucht, das Feuer zu löschen. Das sei ihm aber nicht gelungen. Wenig später habe er einen Taxifahrer in der Nähe informiert und ihn gebeten, die Feuerwehr zu verständigen.

Ein Brandsachverständiger aus Lüdinghausen hatte einige Tage später die Unglücksstelle begutachtet. Er konnte dem Gericht zwar keine konkrete Ursache für den Brand nennen, hielt die Schilderung des Angeklagten aber für durchaus denkbar. Eine vorsätzliche Brandstiftung konnte jedenfalls nicht nachgewiesen werden. Strafmildernd wirkte sich aus, dass der 62-jährige Angeklagte zum Tatzeitpunkt offensichtlich stark alkoholisiert war. Das Gericht ging davon aus, dass er in der Nacht etwa zwei Promille Alkohol im Blut hatte.

Mehr als sieben Monate nach dem Brand eines Bootshauses in der Stadtmühlenbucht muss sich am heute (28. Juli) ein 61-jähriger Halterner vor dem Amtsgericht Marl dafür verantworten. Die Staatsanwaltschaft Essen hatte Anklage erhoben. Sie wirft dem Mann fahrlässige Brandstiftung vor.

Der Verdächtige hatte zum Tatzeitpunkt keinen festen Wohnsitz. Bei einer polizeilichen Vernehmung kurz nach seiner Festnahme, soll er gestanden haben, für das Feuer verantwortlich zu sein. Nach eigenen Angaben hatte er sich mit einem Heizlüfter wärmen wollen, der erst seine Decke und dann das ganze Gebäude in Brand gesetzt hatte.

Bei dem Brand am 6. Dezember vergangenen Jahres waren über 300 Boote und zahlreiches Zubehör den Flammen zum Opfer gefallen. Der entstandene Sachschaden hatte mehrere hunderttausend Euro betragen. Menschen waren zum Glück nicht verletzt worden. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen dem Mann laut Strafgesetzbuch bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

Großbrand am Stausee

Die Brandstelle wurde Samstagmorgen abgesichert, jetzt wird untersucht, gesäubert und nach der Freigabe entsorgt. Die Boote sind teilweise aus GFK-Kunststoff, also "Sondermüll".
Elenya Siegel trauert um ihr Paddelboot.
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer. Die DLRG sicherte von der Seeseite die "Möwe" ab. "Keine Gefahr für das Wasser" singnalisierten die Unterer Wasserbehörde und Vertreter der Gelsenwasser AG am Samstagvormittag.
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer. Die Boots-Besitzer sind ratlos: Wer kommt für den Schaden auf?
"Heinemann" Döbber, der Bruder des erkrankten Pächters, Peter Döbber, und Wolfgang Kiski, Geschäftsführer der Bootshausgesellschaft, atmen auch im Nachhinein noch einmal kräftig durch: THW, MHD, DLRG und Feuerwehr haben erstklassige Arbeit geleistet. Hätten die Wehrleute nicht den großen Flüssiggastank erfolgreich abgekühlt, ... Nicht auszudenken: "Da stünde hier jetzt nichts mehr."
Die Helfer waren mehr als acht Stunden im Einsatz. Michael Schröer sorgte zunächst dafür, "dass es wieder warm wurde. Es ging ja nichts mehr." Roswitha Döbber, die selbst die Feuerwehr alarmiert hatte, sorgte für stets heißen Kaffee. Gegen 12 Uhr wärmten sich alle ein wenig in der "Kajüte" auf. Thema Nummer eins: der Brand und den möglichen Brandstifter.
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer.
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer. Die Boots-Besitzer sind ratlos: Wer kommt für den Schaden auf?
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer. Die Boots-Besitzer sind ratlos: Wer kommt für den Schaden auf?
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer. Die Boots-Besitzer sind ratlos: Wer kommt für den Schaden auf?
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer. Die Boots-Besitzer sind ratlos: Wer kommt für den Schaden auf?
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer.
Bis auf die Grundmauern brannte das Bootshaus an der Strandallee ab. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer.
Viele Paddler trauern um ihre Boote. Mehr als 350 fielen den Flammen zum Opfer.
Die Brandstelle wurde Samstagmorgen abgesichert, jetzt wird untersucht, gesäubert und nach der Freigabe entsorgt. Die Boote sind teilweise aus GFK-Kunststoff, also "Sondermüll".
Mehr als 300 Boote, die in dem Bootshaus gelagert waren, verbrannten.
Die Feuerwehr war auch noch am Samstagvormittag an der Strandallee.
Die Löscharbeiten gingen über Stunden und wurden erst am Morgen abgeschlossen.
Von dem Bootshaus am Halterner Stausee blieb nichts übrig.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Das Feuer war weithin sichtbar.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.
Das Bootshaus am Halterner Stausee brannte komplett nieder. Über 500 Ruderboote waren dort gelagert.
Sämtliche Löschzüge aus Haltern waren im Einsatz.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Das Bootshaus mit 500 Ruderbooten war nicht zu retten.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Die Löscharbeiten gingen bis zum Morgen.
Nacht um 1.50 Uhr waren die Wehrleute alarmiert worden. Die ersten Einsatzkräfte vor Ort forderten sofort Verstärkung an.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Der Feuerwehr gelang es,ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude zu verhindern.
Helfer von DRK, Malteser Hilfsdienst und DLRG unterstützten die Feuerwehr.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.
Über 100 Feuerwehrleute kämpften am Stausee gegen die Flammen.

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