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Arved Fuchs fordert besseren Klimaschutz

HALTERN Die Firma Nelke Outdor hatte den Abenteurer Arved Fuchs zu einem Vortrag eingeladen. Thema waren nicht nur seine Expeditionen in die Arktis, sondern vor allem die verheerenden Folgen des Klimawandels.

Arved Fuchs fordert besseren Klimaschutz

Bei vielen Expedition in die Arktis hat Arved Fuchs die Folgen des Klimawandels hautnah erlebt.

„Unsere Produkte und unser Laden ist jetzt CO 2-neutral“, erklärte Markus Nelke, Inhaber von „Nelke Outdoor“, den Anlass für den Vortrag von Arved Fuchs, der von den Auswirkungen des Klimawandels erzählte, die er auf seinen Expeditionen hautnah miterlebt hatte. Denn dieser berichtete nicht nur von süßen Eisbären und dem spannenen Leben auf dem Segelschiff „Dagmar Aaen“, sondern auch von dem immer weiter fortschreitenden Abschmelzen der Gletscher in der Arktis. „In den letzten Jahren schmolz bereits die vierfache Fläche von Deutschland“, erklärte Fuchs die erschreckenden Entwicklungen am Nordpol. Insbesondere durch eine durchchoreografierte Multimediapräsentation, die den Vortrag mit zahlreichen Fotos und Videos unterstütze, wurde dem Publikum das unvorstellbare Ausmaß der Klimaerwärmung deutlich. „Noch vor zehn Jahren hätte ich Leute belächelt, die mir sagen, dass Menschen das Klima verändern können“, so Fuchs. Im Hintergrund sieht man Bilder von einem Fjord der bei seiner Expedition 1997/1998 noch unpassierbar, weil komplett zugefroren war. Aktuelle Bilder zeigen etwas ganz anderes: Kein Eis, sondern blaues Polarmeer strahlt einem entgegen. Segeln dürfte hier also kein Problem sein.

Um etwas zu bewegen reist Arved Fuchs von Ort zu Ort und erzählt als Augenzeuge von dem Verfall eines einzigartigen Ökosystems. Doch nicht nur Vorträge sollen zum Klimaschutz beitragen. Fuchs rief auch das „International-Climate-Education-Camp“ ins Leben, bei dem Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen direkt am Ort des Geschehens etwas über die Klimaerwärmung und seine verheerenden Folgen lernen. „Wir möchten die Jugendlichen natürlich nicht in Panik versetzen, aber wir möchten sie für dieses Thema sensibilisieren.“ Sensibilisiert hat aber auch der informative und gut unterhaltende Vortrag über den „Ruf des Nordens“. Egal ob CO 2-neutral oder Energiesparlampen, jeder Zuhörer dürfte sich auf dem Weg nach Hause überlegt haben, was er nun selbst gegen den Klimawandel tun kann. Nicht nur um Eisbären und Co. in der Arktis, sondern auch den Rest der Welt vor weiterem Schaden zu bewahren.

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